16.8Listingbilder für digitale Produkte25 Minuten
Das Video für digitale Produkte
Danach hast Du: Du hast entschieden, ob Du ein Video einsetzt, und weißt, wie Du eines machst.
Dieser Abschnitt ist noch zu
Der Kurs baut aufeinander auf: Jeder Abschnitt setzt voraus, was in den vorigen entschieden wurde. 16.8 öffnet sich, sobald alles davor abgeschlossen ist.
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Etsy erlaubt ein kurzes Video je Listing. Bei physischen Produkten ist es verbreitet, bei digitalen selten, und genau deshalb lohnt es sich.
Warum es hier auffällt
Aus Abschnitt 13.2 gehört die Vollständigkeit des Listings zu den Suchfaktoren, und ein Video ist Teil davon.
Wichtiger ist die Wirkung beim Käufer: In einer Ergebnisliste, in der alle Listings Standbilder zeigen, ist Bewegung ein Blickfang. Und bei digitalen Produkten beantwortet ein Video eine Frage, die Bilder nur umständlich beantworten: Wie fühlt sich die Benutzung an?
Was ein Video zeigen kann
| Produktart | Was das Video zeigt |
|---|---|
| Mehrseitiges PDF | Durchblättern der Seiten |
| Bearbeitbare Vorlage | Wie ein Text geändert wird |
| Wandbild | Der Ausdruck, der in einen Rahmen gelegt wird |
| Clipart-Paket | Die Motive nacheinander, auf verschiedenen Untergründen |
| Planer | Das ausgedruckte Blatt, das ausgefüllt wird |
Die zweite Zeile ist die wertvollste: Bei bearbeitbaren Vorlagen aus Kapitel 11 beantwortet ein zwanzigsekündiges Video die Frage, wie kompliziert das ist, besser als jeder Text.
Die Aufnahme
- Mit dem Telefon. Den Ausdruck durchblättern, den Rahmen befüllen, das Blatt ausfüllen. Tageslicht, ruhige Hand, feste Auflage.
- Als Bildschirmaufnahme. Für Vorlagen: den Bearbeitungsvorgang aufnehmen, ohne Ton, beschleunigt.
Kurz. Fünf bis fünfzehn Sekunden reichen. Etsy spielt das Video ohne Ton und in einer Schleife ab.
Ohne Ton gedacht. Es läuft stumm, also keine Erklärung, die man hören müsste.
Eine Bewegung. Blättern oder befüllen, nicht drei Dinge nacheinander.
Ruhig. Ein Stativ oder eine feste Unterlage. Verwackelte Aufnahmen wirken unprofessionell.
Was Du nicht machen solltest
| Nicht | Warum |
|---|---|
| Eine gesprochene Erklärung | Läuft ohne Ton |
| Eingeblendete Texttafeln | Zu schnell zum Lesen, gehört in Bilder |
| Musik unterlegen | Wird nicht abgespielt, und die Lizenzfrage kommt dazu |
| Ein langes Video | Wird abgeschnitten oder nicht zu Ende gesehen |
| Das gesamte Produkt zeigen | Wer alles sieht, braucht nicht zu kaufen |
Die letzte Zeile ist bei digitalen Produkten ernst zu nehmen: Ein Video, das jede Seite eines Arbeitsblatts in Ruhe zeigt, ersetzt teilweise den Kauf. Zeig den Umfang, nicht den Inhalt.
Der Aufwand
Zwanzig Minuten beim ersten Mal, danach fünf. Und im Gegensatz zu den Bildern lässt es sich nicht als Vorlage wiederverwenden: Jedes Produkt braucht sein eigenes.
Deshalb die ehrliche Einordnung: Ein Video ist ein Zusatz, kein Muss. Wenn die Zeit knapp ist, sind zehn gute Bilder wichtiger als neun Bilder und ein Video.
Wann es sich besonders lohnt
- Bei bearbeitbaren Vorlagen. Es senkt den Betreuungsaufwand aus Abschnitt 11.9, weil der Käufer vorher sieht, was auf ihn zukommt.
- Bei umfangreichen Paketen. Durchblättern zeigt den Umfang eindrucksvoller als ein Übersichtsbild.
- Bei einem Listing, das gut läuft. Aus Abschnitt 13.4: Wo Aufrufe da sind, lohnt sich jede Verbesserung der Kaufrate.
Für die ersten Listings gilt: Bau erst die zehn Bilder. Das Video kommt dazu, wenn der Rest steht.
Aufgabe
Dein Video machen
Noch 4 Schritte offen.
Diesen Abschnitt hast Du schon abgeschlossen.
