8.3eRank und EverBee: Recherche von Grund auf15 Minuten
eRank auf den richtigen Marktplatz stellen
Danach hast Du: eRank steht auf dem Marktplatz Deines Zielmarkts, und Du kannst das an einer Probe überprüfen.
Dieser Abschnitt ist noch zu
Der Kurs baut aufeinander auf: Jeder Abschnitt setzt voraus, was in den vorigen entschieden wurde. 8.3 öffnet sich, sobald alles davor abgeschlossen ist.
Du stehst gerade bei .
Ein Auswahlfeld, das man in zwei Sekunden setzt, und die häufigste Ursache dafür, dass eine Recherche komplett unbrauchbar ist.
Warum die Einstellung existiert
Etsy ist nicht ein Marktplatz, sondern eine Plattform mit länderspezifischen Ansichten. Was in den USA gesucht wird, wird in Deutschland nicht gesucht, und umgekehrt.
Die Voreinstellung steht in aller Regel auf dem US-Marktplatz. Wer sie nicht ändert und auf Deutsch recherchiert, bekommt Zahlen für deutsche Begriffe auf dem amerikanischen Marktplatz.
Das Ergebnis sieht aus wie eine Recherche und ist keine. Die Suchvolumina sind winzig, der Wettbewerb wirkt gering, und beides hat mit Deinem Markt nichts zu tun.
Wo sie liegt
- Den Keyword Explorer öffnen.
- Neben dem Eingabefeld steht ein Auswahlfeld für den Marktplatz oder Marketplace.
- Auf Etsy Deutschland stellen, wenn Dein Markt deutschsprachig ist, sonst auf Etsy USA.
- Prüfen, ob die Einstellung nach dem Absenden erhalten bleibt. In manchen Versionen fällt sie zurück.
Vor jeder Abfrage einmal auf das Auswahlfeld sehen. Eine Sekunde, und Du erkennst sofort, wenn es zurückgefallen ist.
Bei fünf Abfragen am Tag sind das fünf Sekunden. Bei einer falsch recherchierten Liste sind es zwei Stunden.
Die Probe
Der Test, der den Unterschied sichtbar macht und den man einmal gemacht haben sollte.
- Nimm einen Begriff aus Deiner Nische, auf Deutsch.
- Frag ihn auf dem deutschen Marktplatz ab und notier Suchvolumen und Wettbewerb.
- Stell auf den US-Marktplatz und frag denselben Begriff erneut ab.
- Vergleich beide Ergebnisse.
| Was Du sehen wirst | Warum |
|---|---|
| Deutlich andere Suchvolumina | unterschiedliche Nutzerzahlen und Suchgewohnheiten |
| Andere Vorschläge | die Vorschläge stammen aus den Suchdaten des jeweiligen Marktes |
| Andere Wettbewerbszahlen | die Trefferanzeige unterscheidet sich je Ansicht |
| Bei deutschen Begriffen auf US-Ansicht: fast nichts | genau das ist die Falle |
Woran Du merkst, dass die Einstellung falsch stand
Drei Anzeichen, die im Nachhinein auffallen.
Wenn kein einziger Begriff über einer Handvoll Suchanfragen liegt, stimmt in aller Regel der Marktplatz nicht.
Du gibst „Hebamme Geschenk“ ein und bekommst englische Vorschläge. Das ist das deutlichste Zeichen.
Ein Begriff mit zwanzig konkurrierenden Listings in einer gängigen Nische gibt es nicht. Wenn es so aussieht, misst Du im falschen Markt.
Der Sonderfall Sprache und Marktplatz
Ein Punkt, der Verwirrung stiftet: Marktplatz und Sprache sind zwei verschiedene Dinge.
| Kombination | Sinnvoll? | Wofür |
|---|---|---|
| Deutscher Marktplatz, deutscher Begriff | ja | der Normalfall für den deutschen Markt |
| US-Marktplatz, englischer Begriff | ja | der Normalfall für den US-Markt |
| Deutscher Marktplatz, englischer Begriff | im Einzelfall | englische Begriffe werden auch in Deutschland gesucht, etwa bei Modewörtern |
| US-Marktplatz, deutscher Begriff | nein | der Fehler aus diesem Abschnitt |
Die dritte Zeile ist kein Fehler, sondern eine eigene Recherche: Manche englischen Begriffe werden auch von deutschen Käufern eingetippt. Das lässt sich prüfen, indem Du den englischen Begriff auf dem deutschen Marktplatz abfragst.
Ein Auswahlfeld, zwei Sekunden, und ohne es ist die gesamte Recherche wertlos. Prüf es vor jeder Abfrage.
Und mach die Probe aus diesem Abschnitt einmal. Wer den Unterschied einmal gesehen hat, vergisst das Auswahlfeld nicht mehr.
Aufgabe
Die Einstellung setzen und prüfen
Noch 4 Schritte offen.
Diesen Abschnitt hast Du schon abgeschlossen.
