19.5Automatisierung und Werkzeuge25 Minuten

Werkzeuge für Suchbegriffe im Vergleich

Danach hast Du: Du weißt, ob und welches Suchbegriffswerkzeug für Dich passt.

Aus Abschnitt 14.5 kennst Du die Grundfrage. Hier stehen die Kriterien, nach denen sich Werkzeuge unterscheiden lassen.

Was alle können

FunktionNutzen
Geschätztes SuchvolumenDer eigentliche Kaufgrund
WettbewerbszahlAuch selbst zählbar, aber schneller
Verwandte BegriffeSpart die Arbeit aus 14.2
Bewertung eines ListingsNützlich als Gegenprüfung
Analyse fremder ShopsInteressant, teils spekulativ

Woran sie sich unterscheiden

Fünf Kriterien
  1. Deutschsprachige Daten. Das wichtigste Kriterium für diesen Kurs. Viele Werkzeuge sind auf den englischen Markt gebaut.
  2. Herkunft der Zahlen. Aus Abschnitt 14.5: Etsy veröffentlicht keine. Wer die Quelle offenlegt, ist glaubwürdiger.
  3. Kündbarkeit. Monatlich, nicht jährlich.
  4. Zugriffsrechte. Lesezugriff auf den Shop genügt für Statistiken.
  5. Kostenlose Stufe. Für den Test und oft für den Anfang ausreichend.
Der Test für Kriterium eins

Gib einen deutschen Begriff aus Deiner Nische ein, etwa „wochenplaner schichtdienst".

Wenn das Werkzeug dazu keine Daten hat oder nur englische Vorschläge liefert, ist es für Dich nicht geeignet, egal wie gut es sonst ist.

Dieser Test dauert zwei Minuten und erspart oft ein Jahresabo.

Was sie nicht leisten

ErwartungWirklichkeit
Genaue SuchvoluminaSchätzungen mit unbekannter Genauigkeit
Die richtigen Begriffe für Dein ProduktSie liefern Kandidaten, die Auswahl bleibt Deine
Eine Garantie für SichtbarkeitAus 13.1: Übereinstimmung ist nur ein Faktor von sechs
Die Tags fremder ListingsAus 14.3: Etsy zeigt sie nicht mehr; was angezeigt wird, ist geschätzt

Die letzte Zeile ist wichtig für die Einordnung: Ein Werkzeug, das behauptet, fremde Tags auszulesen, leitet sie aus dem Titel ab oder verwendet alte Daten.

Die kostenlose Alternative

Aus den Abschnitten 14.2 bis 14.4:

30 minSuchvorschläge abernten je Hauptbegriff
20 minBestseller auswerten
10 minweitere Quellen

Eine Stunde je Nische, danach je Produkt zwanzig Minuten. Bei zwanzig Produkten im Jahr sind das etwa sieben Stunden.

Ein Werkzeug, das diese sieben Stunden auf zwei verkürzt, spart fünf. Ob das den Jahresbeitrag wert ist, hängt von Deinem Stundenwert ab, und aus Abschnitt 14.5: Bei fünf Produkten im Jahr lohnt es nicht, bei hundert deutlich.

Der Test, wenn Du einen machst

Ein Monat, eine Frage
  1. Die Frage vorher formulieren. Etwa: „Welche fünf Begriffe für mein bestes Listing sind besser als die, die ich habe?"
  2. Die Antwort umsetzen und vier Wochen messen, aus 13.6.
  3. Vergleichen: Hat sich etwas geändert, das die Kosten rechtfertigt?
  4. Entscheiden, und im Zweifel kündigen.

Punkt eins ist der, der über den Wert des Tests entscheidet. Wer ohne Frage testet, sieht sich einen Monat lang Zahlen an und weiß danach nicht mehr als vorher.

Die Empfehlung

Aus Abschnitt 14.5, hier bestätigt: Für das erste Jahr nicht nötig.

Die Methoden aus 14.2 bis 14.4 liefern genug Material für die ersten vierzig Listings, und in dieser Phase geht die gesparte Zeit ohnehin in das Bauen, nicht in die Recherche.

Ab etwa fünfzig Listings mit regelmäßigem Umsatz ändert sich die Rechnung. Dann lohnt der Test, mit einer klaren Frage und einem Monat Laufzeit.

Aufgabe

Deine Werkzeugfrage klären

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