20.10Buchhaltung, Zahlen und Skalierung30 Minuten
Dein Betriebsjahr planen
Danach hast Du: Du hast einen Plan für Dein Betriebsjahr und weißt, was wann ansteht.
Dieser Abschnitt ist noch zu
Der Kurs baut aufeinander auf: Jeder Abschnitt setzt voraus, was in den vorigen entschieden wurde. 20.10 öffnet sich, sobald alles davor abgeschlossen ist.
Du stehst gerade bei .
Der letzte Abschnitt. Er führt zusammen, was über zwanzig Kapitel verteilt an Terminen und Rhythmen entstanden ist.
Die festen Termine
| Wann | Was | Aus Abschnitt |
|---|---|---|
| Täglich, 5 Minuten | Nachrichten prüfen | 19.2 |
| Monatlich, zum 10. | Umsatzsteuer-Voranmeldung | 5.6 |
| Monatlich, 40 Minuten | Abrechnung, Belege, Statistik, eine Entscheidung | 19.2 |
| 25. Januar, April, Juli, Oktober | Zusammenfassende Meldung, falls nötig | 6.8 |
| Vierteljährlich | Linkprüfung, Begriffsdatenbank | 19.2 |
| Halbjährlich | Sicherung testen | 18.7 |
| Jährlich, ein Tag | Die Jahresrunde | 19.2 |
Das Arbeitsjahr
Aus Abschnitt 4.7, hier mit den übrigen Terminen zusammengelegt:
- Januar bis März: Jahresrunde und Steuererklärung. Dauerläufer bauen. Muttertag und Einschulung vorbereiten.
- April bis Juni: Weihnachten und Jahresplaner bauen. Ja, im Frühjahr.
- Juli bis September: Weihnachtsprodukte online stellen. Hochzeitssaison vorbereiten. Saisonbegriffe setzen, aus 14.7.
- Oktober bis Dezember: Verkaufen, messen, wenig bauen. Saisonbegriffe zurücktauschen.
Aus Abschnitt 4.7: Das fühlt sich falsch herum an und ist der Grund, warum viele die Saison verpassen.
Die Ziele
| Jahr | Listings | Realistischer Umsatz |
|---|---|---|
| Erstes Jahr | 30 bis 60 | 500 bis 3.000 € |
| Zweites Jahr | 60 bis 120 | 2.000 bis 8.000 € |
| Drittes Jahr | 100 bis 200 | 5.000 bis 15.000 € |
Sie hängen von der Nische, vom Produkt und von der Ausführung ab. Es gibt Shops, die im ersten Jahr mehr machen, und mehr Shops, die weniger machen oder aufhören.
Was die Spannen leisten: eine Erwartung, die nicht enttäuscht wird. Wer mit 500 Euro im ersten Jahr gerechnet hat und 800 macht, arbeitet weiter. Wer mit 3.000 im Monat gerechnet hat, hört im dritten Monat auf.
Das Ziel, das zählt
Nicht der Umsatz, sondern die Zahl der Listings.
Aus Abschnitt 4.6 und 13.3: Menge ist der stärkste Hebel, und sie ist die einzige Größe, die Du direkt steuern kannst. Der Umsatz folgt daraus, mit Verzögerung.
Vier bis fünf Stunden in der Woche. Das ist der Aufwand, um den es geht, und er ist neben einem Vollzeitjob machbar.
Der Plan an der Wand
Aus Abschnitt 4.10: Ein Blatt im Ordner liest niemand wieder.
- Die festen Termine aus der Tabelle oben.
- Der Saisonkalender aus 4.7 mit den Vorlaufterminen.
- Das Ziel für die Zahl der Listings.
- Die drei Zahlen aus 20.8, mit Platz für zwölf Monatswerte.
Was Du jetzt hast
Nach zwanzig Kapiteln:
- Eine geprüfte Nische, festgeschrieben auf einem Blatt.
- Eine vollständige Anmeldung und eine geklärte steuerliche Lage.
- Produkte, technisch abgenommen, mit Anleitung und Lizenz.
- Listings mit geprüften Begriffen, Bildern und Angaben.
- Vorlagen, die jedes weitere Produkt auf viereinhalb Stunden bringen.
- Eine Ablage mit Sicherung und Notfallplan.
- Einen Ablauf, der aufgeschrieben ist.
- Drei Zahlen, mit denen Du steuerst.
Der Schluss
Was jetzt kommt, ist keine Anleitung mehr, sondern Arbeit. Ein Produkt in der Woche, eine Runde im Monat, ein Tag im Jahr.
Die meisten Shops mit digitalen Produkten scheitern nicht an fehlendem Wissen, sondern daran, dass sie im dritten Monat aufhören, weil noch nichts passiert ist. Aus Abschnitt 13.6: In dieser Phase ist noch nichts zu sehen, und das ist der Normalfall, nicht das Scheitern.
Wer die vierzig Listings baut und die sechs Monate abwartet, weiß danach, ob die Nische trägt. Das ist mehr, als die meisten je herausfinden.
Bau das nächste Produkt. Alles andere in diesem Kurs steht Dir zur Verfügung, wenn Du es brauchst.
Aufgabe
Dein Betriebsjahr planen
Noch 4 Schritte offen.
Diesen Abschnitt hast Du schon abgeschlossen.
