14.9Suchbegriffe recherchieren30 Minuten

Deine Begriffsdatenbank anlegen

Danach hast Du: Du hast eine Begriffsdatenbank, die mit jedem Produkt wächst.

Eine Tabelle mit sechs Spalten. Das klingt nach wenig und ist der Unterschied zwischen einer Stunde Recherche je Listing und zehn Minuten.

Die sechs Spalten

SpalteInhaltWarum
BegriffDie Wortgruppe, wie sie eingegeben wirdKleingeschrieben, so wie gesucht wird
TrefferZahl der Suchergebnisse bei EtsyDie Einordnung aus 14.6
QuelleVorschlag, Bestseller, Statistik, GoogleVorschläge und eigene Statistik sind verlässlicher
EignungEine Note von 1 bis 3Die Sortierung
Verwendet inNummern oder Namen der ListingsVerhindert Doppelbelegung
ErgebnisAufrufe und Verkäufe, aus 13.10Macht die Datenbank mit der Zeit klüger

Die letzte Spalte ist die, die aus einer Sammlung ein Werkzeug macht: Nach sechs Monaten steht dort, welche Begriffe tatsächlich Käufer gebracht haben.

Die Bewertung der Eignung

Drei Stufen
  1. Note 1: sofort verwendbar. 50 bis 2.000 Treffer, passt genau, erste Seite zeigt vergleichbare Produkte.
  2. Note 2: später. 2.000 bis 10.000 Treffer, passt, aber zu umkämpft für den Anfang.
  3. Note 3: nur im Titel. Über 10.000 Treffer oder zu allgemein. Kostet keinen Tag, weil der Titel Platz hat.

Was gar nicht passt, kommt nicht in die Datenbank. Ein Begriff, der Aufrufe ohne Kaufabsicht bringt, ist schädlich, nicht neutral. Aus Abschnitt 13.4.

Die Pflege

Dreimal im Jahr, je zwanzig Minuten

Ergebnisse nachtragen aus der Statistik: Welche Begriffe haben Aufrufe gebracht, welche Verkäufe?

Neue Begriffe ergänzen, die in der Statistik aufgetaucht sind, ohne dass Du sie gesetzt hast.

Trefferzahlen aktualisieren für die wichtigsten zwanzig Begriffe. Nischen füllen sich, und ein Begriff mit 400 Treffern kann in einem Jahr 3.000 haben.

Die letzte Zeile ist die, an der man Veränderungen im Markt bemerkt, bevor sie sich in den Verkaufszahlen zeigen.

Wie die Datenbank wächst

60 bis 80Begriffe nach dem ersten Durchgang
+5 bis 10je neuem Produkt
150 bis 250nach vierzig Listings

Der Zuwachs je Produkt ist klein, weil sich die Begriffe innerhalb einer Nische stark überschneiden. Genau das ist der Grund, warum eine enge Nische aus Abschnitt 4.1 auch die Begriffsarbeit vereinfacht.

Die Spalte „Verwendet in”

Sie verhindert einen Fehler, der teuer ist: dass zwei Deiner Listings um dieselbe Anfrage konkurrieren.

Aus Abschnitt 4.6: Wenn zwei Listings dieselben Begriffe haben, teilen sie sich die Klicks statt sie zu addieren, und beide schneiden schlechter ab als eines allein.

RegelUmsetzung
Ein Note-1-Begriff gehört in ein ListingIn der Spalte eintragen, danach für andere gesperrt
Breite Begriffe dürfen mehrfach vorkommenSie stehen ohnehin nur im Titel
Bei Varianten unterscheidenDer Unterscheidungsbegriff gehört an den Anfang

Wo die Datenbank liegt

Eine Tabelle auf Deinem Rechner genügt, gesichert nach der Regel aus Abschnitt 5.8.

Nicht in einem Werkzeug, das ein Abo braucht

Wer seine Begriffsarbeit in einem kostenpflichtigen Werkzeug ablegt, verliert sie bei der Kündigung. Das ist derselbe Gedanke wie bei den Vorlagen aus Abschnitt 9.8: Die eigene Arbeit gehört in eine Datei, die man behält.

Werkzeuge können die Zahlen liefern. Die Auswertung und die Zuordnung gehören in Deine eigene Tabelle.

Was die Datenbank sonst noch leistet

Sie beantwortet die Frage, was Du als Nächstes bauen sollst.

Wenn dort zwanzig Note-1-Begriffe stehen, die noch keinem Listing zugeordnet sind, ist das eine Produktliste. Jeder unbesetzte Begriff mit ausreichender Nachfrage ist ein mögliches Produkt.

Das ist die Verbindung zurück zu Abschnitt 4.6: Die Nische trägt so viele Produkte, wie es Anfragen gibt, die sie bedient.

Aufgabe

Deine Datenbank anlegen

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