Vertiefung

Etsy Bildmaße und technische Anforderungen: Auflösung, Format, Zuschnitt

Die technischen Vorgaben für Etsy-Artikelbilder: 2000 Pixel Kantenlänge, der quadratische Beschnitt des ersten Bildes, erlaubte Dateiformate, Dateigröße unter 1 MB, Farbprofil und Alt-Text.

Von Oliver Wrase23 Min. LesezeitStand

Die technischen Vorgaben für Etsy-Bilder sind schnell erklärt und werden trotzdem regelmäßig verfehlt. Ein Punkt darunter wirkt sich sogar direkt auf die Platzierung in den Suchergebnissen aus.

Die technischen Vorgaben für Etsy-Bilder passen auf eine halbe Seite. Trotzdem stehen in erstaunlich vielen Shops Listings, die gegen mindestens eine davon verstoßen. Mit Folgen, die von unscharfen Zoomansichten bis zu einer schlechteren Platzierung in den Suchergebnissen reichen.

Ein Punkt unter diesen Vorgaben ist besonders erwähnenswert, weil Etsy dort ausdrücklich einen Zusammenhang zwischen einer technischen Eigenschaft und der Sichtbarkeit benennt: die Mindestgröße des ersten Artikelfotos. Solche direkten Aussagen sind selten, und deshalb lohnt es sich, genau hinzusehen.

Der Überblick zu Produktfotos nennt die wichtigsten Zahlen. Hier geht es um die vollständige Liste, um die Gründe dahinter und um einen Arbeitsablauf, mit dem Du sie ohne Nachdenken einhältst.

Die Zahlen im Überblick

Vier Werte musst Du kennen, alles andere ergibt sich daraus.

2000 Pixel Kantenlänge. Etsy empfiehlt für Artikelfotos eine Breite und Höhe von jeweils mindestens 2000 Pixeln. Der Grund ist die Zoomfunktion auf der Artikelseite.

635 mal 635 Pixel Mindestgröße für das erste Bild. Etsy nennt diesen Wert mit der ausdrücklichen Begründung, dass ein kleineres erstes Bild dazu führt, dass der Artikel in den Suchergebnissen weiter unten gelistet wird.

1 MB Dateigröße. Darüber werden Bilder laut Etsy unter Umständen nicht vollständig hochgeladen, besonders bei langsamer Verbindung.

Quadratischer Beschnitt des Vorschaubildes. In den Suchergebnissen wird das erste Bild quadratisch dargestellt. Was außerhalb dieses Quadrats liegt, ist dort nicht zu sehen.

Was daraus folgt, ist ein enger Zielkorridor: mindestens 2000 Pixel, höchstens 1 MB, quadratisch gedacht für das Hauptbild. Das ist mit einer JPEG-Komprimierung im mittleren bis hohen Qualitätsbereich problemlos zu erreichen, man muss es nur einmal einstellen.

  • 2000 pxempfohlene Kantenlänge, damit die Zoomfunktion trägt
  • 635 pxMindestgröße des ersten Bildes, sonst rutscht das Listing ab
  • 1 MBab dieser Dateigröße kann der Upload unvollständig bleiben
  • 20Bildplätze je Listing, dazu zwei Videos

Warum die Zoomfunktion die Auflösung bestimmt

Die Empfehlung von 2000 Pixeln wirkt hoch, wenn man an die Darstellungsgröße auf der Artikelseite denkt. Der Grund liegt woanders.

Auf der Artikelseite lässt sich in Bilder hineinzoomen. Der Käufer fährt mit dem Zeiger über das Bild oder tippt es an und sieht einen vergrößerten Ausschnitt. Damit dieser Ausschnitt scharf bleibt, braucht die Datei deutlich mehr Pixel, als für die normale Ansicht nötig wären.

Was passiert, wenn die Auflösung fehlt. Der vergrößerte Ausschnitt wird weich oder zeigt sichtbare Pixelstrukturen. Genau in diesem Moment schaut der Käufer besonders genau hin, er will ein Detail prüfen. Ein unscharfes Detail kostet Vertrauen, und zwar mehr als ein fehlendes.

Bei welchen Produkten das besonders zählt. Überall dort, wo Verarbeitung das Kaufargument ist: Schmuck, Textilien, Holzarbeiten, Keramik, alles Gravierte. Wer eine Naht oder eine Gravur zeigt, muss sie auch im Zoom zeigen können.

Der praktische Punkt: Jedes aktuelle Smartphone liefert mit dem Hauptobjektiv weit mehr als 2000 Pixel Kantenlänge. Die Auflösung geht in der Regel erst später verloren, beim Übertragen über einen Messenger, beim Beschneiden auf einen kleinen Ausschnitt oder beim Export mit einer Voreinstellung für Webgrafiken. Wo genau, beschreibt der Beitrag zu Produktfotos mit dem Smartphone.

Der Sonderfall erstes Bild: 635 Pixel und die Platzierung

Diese Angabe verdient besondere Aufmerksamkeit, weil Etsy hier selten deutlich wird.

Was Etsy sagt. Für das erste Artikelfoto nennt die Hilfe eine Mindestgröße von 635 mal 635 Pixeln. Mit dem Hinweis, dass ein kleineres Bild dazu führt, dass der Artikel in den Suchergebnissen weiter unten erscheint.

Warum das bemerkenswert ist. Etsy nennt selten konkrete Faktoren, die auf die Platzierung wirken. Hier ist einer, und er ist rein technisch: er hängt nicht von Verkäufen, Bewertungen oder Suchbegriffen ab, sondern allein von einer Eigenschaft der Datei.

Wen das betrifft. In erster Linie ältere Listings. Wer seinen Shop vor Jahren aufgebaut und Bilder aus einer Zeit hochgeladen hat, in der Kameras kleinere Dateien lieferten, hat unter Umständen genau dieses Problem, ohne es zu wissen.

Wie Du das prüfst. Lade eines Deiner ältesten Bilder herunter und sieh Dir die Pixelmaße an. Im Dateimanager reicht dafür ein Blick in die Eigenschaften. Wenn eine Kantenlänge unter 635 Pixeln liegt, hast Du eine konkrete Aufgabe.

Und was Du dann tust. Neu fotografieren, wenn möglich. Wenn das Originalfoto noch vorliegt, in ausreichender Größe neu exportieren. Was nicht funktioniert, ist ein kleines Bild künstlich zu vergrößern, dabei entstehen keine neuen Details, nur weiche Kanten.

Das erste Bild und die Platzierung

Etsy nennt für das erste Artikelfoto eine Mindestgröße von 635 mal 635 Pixeln, und begründet sie damit, dass der Artikel andernfalls in den Suchergebnissen weiter unten gelistet wird. Das ist einer der wenigen Fälle, in denen eine rein technische Eigenschaft ausdrücklich mit der Sichtbarkeit verknüpft wird. Prüfe die Pixelmaße Deiner ältesten Listings.

Der quadratische Beschnitt und was er kostet

Der Punkt, der die meiste praktische Wirkung hat und am häufigsten übersehen wird.

Was passiert. In den Suchergebnissen wird das erste Bild quadratisch dargestellt. Hat Deine Aufnahme das Verhältnis 4:3, wird sie links und rechts oder oben und unten beschnitten. Der Käufer sieht ein Quadrat aus der Bildmitte.

Was das im Einzelnen bedeutet. Ein Produkt, das im Querformat am linken Rand steht, ist im Vorschaubild angeschnitten. Ein Schriftzug am unteren Bildrand fehlt vollständig. Eine Komposition, die auf die Breite gebaut ist, funktioniert im Quadrat nicht mehr.

Die einfachste Lösung. Fotografiere das Hauptbild direkt im Seitenverhältnis 1:1 oder schneide es entsprechend zu. Dann siehst Du beim Bearbeiten genau das, was der Käufer sieht. Kein Rechnen, keine Überraschung.

Wenn Du im Standardformat arbeitest, lass rundherum Reserve und prüfe den quadratischen Ausschnitt vor dem Upload. In jedem Bildprogramm lässt sich ein 1:1-Zuschnittrahmen einblenden, ein Blick genügt.

Für die weiteren Bilder gilt das in dieser Schärfe nicht; sie werden auf der Artikelseite in einem breiteren Format gezeigt. Trotzdem lohnt es sich, auch dort nicht bis an die Kante zu arbeiten. Welche Aufnahme auf welchen Platz gehört, beschreibt der Beitrag zur Bildreihenfolge.

Der Beschnitt kostet, was außerhalb liegt

In den Suchergebnissen sieht der Käufer ein Quadrat aus der Bildmitte. Ein Produkt, das im Querformat am linken Rand steht, ist im Vorschaubild angeschnitten; ein Schriftzug am unteren Rand fehlt vollständig. Die einfachste Lösung ist, das Hauptbild direkt im Verhältnis 1:1 zu fotografieren oder zuzuschneiden. Dann siehst Du beim Bearbeiten genau das, was der Käufer sieht. Wer im Standardformat arbeitet, lässt rundherum Reserve und blendet vor dem Upload einen quadratischen Zuschnittrahmen ein.

Dateiformate: was geht und was nicht

Etsy akzeptiert mehrere Formate, und jedes hat seinen Platz.

JPEG. Der Standard für Fotos. Gute Kompression bei ausreichender Qualität, überall unterstützt, kleine Dateien. Für praktisch alle Produktfotos die richtige Wahl.

PNG. Technisch möglich und für Grafiken mit harten Kanten und Text geeignet. Bei Fotos erzeugt es unnötig große Dateien, die schnell über die 1-MB-Grenze gehen. Wichtiger Hinweis: Transparenz wird auf Etsy nicht dargestellt.

GIF. Möglich, aber animierte GIF-Dateien werden nicht unterstützt. Für Produktbilder gibt es keinen sinnvollen Anwendungsfall.

SVG. Ein Vektorformat, das bei Grafiken theoretisch Vorteile hat. In der Praxis spielt es bei Produktfotos keine Rolle.

HEIC. Das Standardformat vieler Smartphones. Es wird akzeptiert, macht aber beim Weiterreichen zwischen Programmen häufig Ärger, falsche Drehung, aufgehellte Farben, verweigertes Öffnen. Ich stelle Kameras deshalb auf JPEG um.

Und der Punkt, der am häufigsten zum Problem wird: Transparenz. Wer freigestellt arbeitet und ein PNG mit transparentem Hintergrund hochlädt, bekommt auf Etsy ein Bild mit schwarzer Fläche. Vor dem Export gehört unter das freigestellte Produkt eine sichtbare Farbfläche, Näheres im Beitrag zu Hintergründen für Produktfotos.

Tabelle der von Etsy akzeptierten Bildformate mit ihrer Eignung für Produktfotos sowie Hinweisen zu Kompression, Farbprofil und DPI

JPEG in sRGB deckt praktisch jedes Produktfoto ab, und Transparenz ist die Falle, die ein Vorschaubild vollständig ruiniert.

Dateigröße und Kompression in der Praxis

Die Grenze von 1 MB und die Empfehlung von 2000 Pixeln stehen in einem Spannungsverhältnis, das sich lösen lässt.

Warum das kein Widerspruch ist. Ein JPEG mit 2000 mal 2000 Pixeln in guter Qualität liegt je nach Motiv zwischen 400 KB und 900 KB. Nur bei sehr detailreichen Motiven, Stoffstrukturen, Laub, feine Muster, wird es eng.

Wie Du die Dateigröße senkst, ohne Qualität zu verlieren. Über die JPEG-Qualitätsstufe beim Export, nicht über die Pixelmaße. Eine Stufe von etwa achtzig Prozent ist bei den meisten Motiven visuell nicht von hundert Prozent zu unterscheiden und halbiert die Datei.

Woran Du zu starke Kompression erkennst. An Blockstrukturen in weichen Farbverläufen, etwa im Hintergrundverlauf, und an Ringen um harte Kanten. Prüfe das in hundertprozentiger Ansicht, nicht in der Übersicht.

Was Du nicht tun solltest: ein bereits exportiertes JPEG erneut speichern. Jede Speicherung eines JPEG erzeugt zusätzliche Verluste. Arbeite immer vom Original aus.

Und ein praktischer Hinweis für Serien: Stelle die Exportvorgaben einmal ein, Kantenlänge, Qualitätsstufe, Farbprofil, und speichere sie. Danach ist der Export ein Klick, und alle Bilder liegen im selben Rahmen.

Farbprofil, Farbraum und warum Bilder blass aussehen

Ein technischer Punkt mit sichtbarer Wirkung, den viele nie prüfen.

Was ein Farbprofil ist. Eine Angabe in der Datei, wie die enthaltenen Farbwerte zu interpretieren sind. Derselbe Zahlenwert bedeutet in sRGB eine andere Farbe als in Adobe RGB.

Was schiefgeht. Wenn Du ein Bild in Adobe RGB exportierst und der Browser das Profil ignoriert, werden die Farben falsch interpretiert. Das Ergebnis sieht blass und leicht verschoben aus, auf Deinem Rechner im Bildprogramm dagegen völlig korrekt. Deshalb fällt der Fehler oft erst auf, wenn ein Kunde sich meldet.

Die Lösung ist immer dieselbe: Exportiere in sRGB. Das ist der Standard für Bildschirmdarstellung und wird von allen Browsern korrekt behandelt.

Wo Du das einstellst. In den Exportoptionen Deines Bildprogramms, meist unter einer Bezeichnung wie „Farbprofil einbetten“ oder „In sRGB konvertieren“. Stelle es ausdrücklich ein, statt es dem Programm zu überlassen.

Und die Kontrolle: Öffne die exportierte Datei in einem Browser und vergleiche sie mit der Ansicht im Bildprogramm. Wenn die Farben abweichen, stimmt das Profil nicht. Wie Du Farbtreue schon in der Bearbeitung sicherst, steht im Beitrag zur Bildbearbeitung.

Qualitätsstufe senken, nicht Pixelmaße

Mindestens 2000 Pixel und höchstens 1 MB wirken wie ein Widerspruch und sind keiner: Ein JPEG dieser Größe liegt je nach Motiv zwischen 400 und 900 Kilobyte. Wird es eng, senkst Du die JPEG-Qualitätsstufe beim Export, etwa achtzig Prozent sind bei den meisten Motiven visuell nicht von hundert zu unterscheiden und halbieren die Datei. Zu starke Kompression erkennst Du an Blockstrukturen in weichen Verläufen und an Ringen um harte Kanten; prüfe das in hundertprozentiger Ansicht.

DPI, PPI und ein hartnäckiges Missverständnis

Eine Angabe, über die viel geschrieben und wenig verstanden wird.

Was DPI beschreibt. Die Punktdichte im Druck, wie viele Bildpunkte auf einen Zoll Papier kommen. Sie bestimmt zusammen mit den Pixelmaßen, wie groß ein Bild gedruckt werden kann, ohne unscharf zu wirken.

Warum sie für die Darstellung auf Etsy irrelevant ist. Ein Bildschirm stellt Pixel dar, keine Druckpunkte. Ein Bild mit 2000 mal 2000 Pixeln sieht auf Etsy identisch aus, ob in der Datei 72, 150 oder 300 DPI hinterlegt sind. Die Angabe wird schlicht ignoriert.

Wo sie trotzdem zählt. Bei digitalen Produkten, die zum Ausdrucken bestimmt sind. Dort ist die Angabe für den Käufer eine relevante Information: Sie sagt ihm, in welcher Größe er die Datei drucken kann. Bei Print on Demand ist sie ebenfalls relevant, weil die Druckdatei den Vorgaben des Anbieters entsprechen muss.

Die Konsequenz für Produktfotos: Achte auf Pixelmaße, nicht auf DPI. Wer Bilder in einem Programm auf 300 DPI stellt, ohne die Pixelmaße zu ändern, hat nichts gewonnen.

Und für die Beschreibung digitaler Produkte gilt: Nenne beides, Pixelmaße und die daraus resultierende Druckgröße bei 300 DPI. Das beantwortet die Frage vollständig und verhindert Reklamationen.

  1. Zuschnitt setzen Hauptbild quadratisch, weitere Bilder mit Reserve am Rand.
  2. Auf Ausgabegröße bringen Mindestens 2000 Pixel Kantenlänge, nicht künstlich vergrößern.
  3. Schärfen Erst in der endgültigen Größe, dezent.
  4. In sRGB exportieren Ausdrücklich einstellen, nicht dem Programm überlassen.
  5. Qualitätsstufe wählen So, dass die Datei unter 1 MB bleibt, ohne sichtbare Artefakte.
  6. Dateinamen vergeben Sprechend statt nummeriert, mit Bindestrichen statt Leerzeichen.
  7. Kontrollieren Pixelmaße, Dateigröße und Farbdarstellung im Browser prüfen.

Dateinamen: klein, aber nützlich

Ein Detail, das nichts kostet und mehrfach hilft.

Was ein guter Dateiname enthält. Das Produkt, ein unterscheidendes Merkmal und eine laufende Nummer. Beispiel: holzschild-hochzeit-personalisiert-1.jpg. Kleinbuchstaben, Bindestriche statt Leerzeichen, keine Umlaute und keine Sonderzeichen.

Warum das nützt. Erstens für Dich selbst: Ein Ordner mit sprechenden Namen ist durchsuchbar, ein Ordner mit Kameranummern nicht. Bei hundert Listings ist das der Unterschied zwischen zwei Minuten und einer halben Stunde Suchen.

Zweitens außerhalb von Etsy. Etsy-Artikelseiten erscheinen auch in der Bildersuche von Suchmaschinen. Ein sprechender Dateiname trägt Information, die dort ausgewertet werden kann. Das ist kein großer Hebel, aber er kostet nichts.

Was Du vermeiden solltest. Umlaute und Sonderzeichen können bei der Übertragung zu Problemen führen. Schreib haus statt häus, strasse statt straße, und lass Klammern, Prozentzeichen und Anführungszeichen weg.

Und vergib die Namen beim Export, nicht später. Was man nachträglich benennen will, benennt man nicht.

Alt-Text: Barrierefreiheit und ein Nebeneffekt

Etsy bietet Textalternativen für Artikelbilder an, und die sind aus zwei Gründen sinnvoll.

Der erste Grund ist Barrierefreiheit. Menschen, die einen Screenreader nutzen, bekommen den Alt-Text vorgelesen. Ohne ihn ist ein Bild für sie schlicht nicht vorhanden. Das ist der eigentliche Zweck der Funktion.

Der zweite ist ein Nebeneffekt. Nach Etsys Beschreibung können diese Texte auch von Suchmaschinen außerhalb der Plattform gelesen werden. Das macht Deine Bilder in der Bildersuche auffindbarer.

Wichtig zur Verfügbarkeit: Nach Etsys eigener Beschreibung steht das Eingabefeld zur Verfügung, wenn die Standardsprache Deines Shops auf Englisch eingestellt ist. Wer international verkauft und ohnehin mit englischer Shopsprache arbeitet, sollte die Möglichkeit nutzen.

Wie ein guter Alt-Text aussieht. Er beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist, in einem knappen Satz. Nicht die Aufzählung Deiner Suchbegriffe, sondern eine Beschreibung: das Produkt, sein Material, seine Farbe, gegebenenfalls die Situation. Ein Alt-Text, der wie eine Schlagwortliste klingt, hilft weder dem vorlesenden Programm noch der Suchmaschine.

Und jedes Bild bekommt einen eigenen. Zehn identische Texte sind schlechter als fünf verschiedene. Sie beschreiben verschiedene Aufnahmen, also sollten sie sich unterscheiden.

  • Dateiname aus Produkt, unterscheidendem Merkmal und laufender Nummer
  • Kleinbuchstaben, Bindestriche statt Leerzeichen, keine Umlaute und Sonderzeichen
  • Namen beim Export vergeben. Was man nachträglich benennen will, benennt man nicht
  • Alt-Text als knappen beschreibenden Satz, nicht als Schlagwortliste
  • Jedes Bild bekommt einen eigenen Alt-Text; zehn identische sind schlechter als fünf verschiedene
  • Das Eingabefeld für Textalternativen steht nach Etsys Beschreibung bei englischer Shopsprache zur Verfügung

Upload, Reihenfolge und das Ersetzen von Bildern

Ein paar praktische Punkte zum Umgang im Shop-Manager.

Beim Hochladen gilt die Reihenfolge, in der Du die Dateien auswählst, nicht immer verlässlich. Prüfe nach dem Upload, ob das gewünschte Bild auf Platz eins steht, und sortiere gegebenenfalls nach.

Umsortieren ist im Bearbeitungsmodus des Listings möglich. Die Bilder lassen sich verschieben, ohne dass Du sie neu hochladen musst.

Einzelne Bilder ersetzen funktioniert ebenfalls, ohne das Listing neu anzulegen. Das ist wichtig zu wissen: Ein Listing neu zu erstellen, kostet eine erneute Einstellgebühr und setzt die bisherige Historie zurück. Bilder auszutauschen kostet nichts.

Was eine Änderung dagegen bewirkt: Etsy ordnet das Listing nach einer Bearbeitung neu ein. Rechne mit zwei bis vier Wochen, bevor Du das Ergebnis einer Bildänderung beurteilst, und ändere in dieser Zeit sonst nichts.

Und der wichtigste Kontrollschritt: Sieh Dir das Listing nach dem Upload auf Deinem eigenen Handy an. Nicht in der Vorschau des Bearbeitungsfensters, sondern so, wie ein Käufer es sieht. Dort fallen Beschnitt, Helligkeit und Lesbarkeit auf, die am Monitor unauffällig waren.

Eine Prüfliste vor jedem Upload

Der Teil, der die Theorie in eine Routine überführt.

  • Kantenlänge mindestens 2000 Pixel, ohne künstliche Vergrößerung
  • Hauptbild quadratisch zugeschnitten oder quadratisch geprüft
  • Dateigröße unter 1 MB, ohne sichtbare Kompressionsartefakte
  • Format JPEG, keine Transparenz, kein animiertes GIF
  • Farbprofil sRGB ausdrücklich eingestellt
  • Sprechender Dateiname in Kleinbuchstaben mit Bindestrichen
  • Alle Bilder eines Listings gleich bearbeitet und farblich stimmig
  • Nach dem Upload die Reihenfolge geprüft und auf dem Handy angesehen

Diese acht Punkte kosten beim ersten Mal zehn Minuten und danach eine halbe. Sie verhindern die Fehler, die am schwersten zu bemerken und am leichtesten zu vermeiden sind.

Altbestand prüfen: wo Du zuerst hinsiehst

Wenn Dein Shop schon länger läuft, lohnt ein Durchgang durch die bestehenden Listings.

Zuerst die ältesten. Bilder aus den Anfangsjahren sind am häufigsten zu klein. Prüfe die Pixelmaße, angefangen bei den Listings, die am längsten online sind.

Dann die meistaufgerufenen. Dort wirkt jede Verbesserung am stärksten. Ein zu kleines oder schlecht beschnittenes Hauptbild bei einem Listing mit vielen Aufrufen kostet spürbar.

Dann die mit vielen Aufrufen und wenigen Klicks. Dieses Muster deutet auf ein Problem beim Vorschaubild hin. Zu wenig Kontrast, zu weiter Ausschnitt, ungünstiger Beschnitt. Welche Ursachen dahinterstehen können, ordnet der Beitrag zu ausbleibenden Verkäufen ein.

Und zuletzt der Rest, im Rahmen der ohnehin anstehenden Überarbeitungen. Ein Listing, das Du aus anderen Gründen anfasst, prüfst Du gleich mit.

Rechne mit Aufwand, aber nicht mit unendlichem. Zwanzig Listings zu prüfen dauert eine Stunde. Die zu ersetzen, bei denen tatsächlich etwas fehlt, dauert länger, aber es sind erfahrungsgemäß deutlich weniger, als man befürchtet.

  1. Die ältesten Listings Bilder aus den Anfangsjahren sind am häufigsten zu klein, Pixelmaße prüfen.
  2. Die meistaufgerufenen Dort wirkt jede Verbesserung am stärksten und kostet ein schwaches Hauptbild am meisten.
  3. Viele Aufrufe, wenige Klicks Dieses Muster deutet auf ein Problem beim Vorschaubild hin.
  4. Der Rest nebenbei Ein Listing, das Du ohnehin anfasst, prüfst Du gleich mit.

Wie sich Bilder auf Ladezeit und mobile Darstellung auswirken

Ein Aspekt, der bei der Diskussion über Auflösung selten mitgedacht wird.

Große Dateien laden langsamer. Auf der Artikelseite werden bis zu zwanzig Bilder plus Videos geladen. Bei einem Käufer mit schlechter Mobilverbindung entscheidet die Dateigröße mit darüber, ob die Bildstrecke rechtzeitig sichtbar ist oder ob er weiterwischt, bevor etwas erscheint.

Etsy skaliert Bilder für die Darstellung selbst herunter. Deine hochgeladene Datei wird nicht in voller Größe an jedes Gerät ausgeliefert; die Plattform erzeugt passende Varianten. Trotzdem ist die Ausgangsdatei die Grundlage: was dort fehlt, kann keine Skalierung ergänzen, und was dort unnötig groß ist, kostet beim Upload.

Die praktische Folge ist ein Gleichgewicht. Nicht so klein, dass die Zoomansicht leidet, nicht so groß, dass der Upload scheitert. Der Korridor zwischen 2000 Pixeln Kantenlänge und 1 MB Dateigröße trifft genau das.

Was Du zusätzlich tun kannst: Vermeide unnötig detailreiche Hintergründe. Ein ruhiger, gleichmäßiger Grund komprimiert deutlich besser als eine grob strukturierte Holzplatte. Das ist ein Nebeneffekt der Hintergrundwahl, der selten erwähnt wird und bei Serien spürbar wird.

Und prüfe Deine Bildstrecke einmal über eine langsame Verbindung. Auf dem Handy, mit deaktiviertem WLAN, an einem Ort mit mäßigem Empfang. Das ist die Situation, in der ein erheblicher Teil Deiner Käufer Dein Listing sieht.

Was passiert, wenn Vorgaben verfehlt werden

Zum Zusammenhang, weil die einzelnen Folgen sonst abstrakt bleiben.

Zu kleines erstes Bild. Der Artikel wird laut Etsy in den Suchergebnissen weiter unten gelistet. Die Folge ist weniger Sichtbarkeit, und zwar dauerhaft, bis Du es behebst.

Zu geringe Auflösung insgesamt. Die Zoomansicht wird weich. Der Käufer, der ein Detail prüfen will, bekommt eine unscharfe Fläche. Das kostet Vertrauen an genau der Stelle, an der er eine Entscheidung trifft.

Zu große Datei. Der Upload bleibt unter Umständen unvollständig. Im schlechtesten Fall steht ein halb geladenes oder gar kein Bild im Listing, ohne dass Du es bemerkst.

Transparentes PNG. Das Bild erscheint mit schwarzer Fläche. In der Ergebnisliste ist das ein Totalausfall, ein schwarzer Kasten neben lauter hellen Produktbildern.

Falsches Farbprofil. Die Farben wirken blass oder verschoben. Bei farbkritischen Produkten führt das zu Reklamationen, weil der Käufer eine andere Farbe erwartet hat.

Falsches Seitenverhältnis beim Hauptbild. Das Produkt wird im Vorschaubild angeschnitten. Der Klick, der dadurch ausbleibt, taucht in keiner Statistik als Fehler auf, er fehlt einfach.

Was diese Liste zeigt: Keiner dieser Fehler meldet sich. Es gibt keine Warnung, keine Fehlermeldung, keinen Hinweis im Shop-Manager. Deshalb ist die Prüfliste vor dem Upload kein bürokratischer Aufwand, sondern die einzige Stelle, an der diese Fehler auffallen können.

  • Zu kleines erstes Bild. Der Artikel wird laut Etsy in den Suchergebnissen weiter unten gelistet
  • Zu geringe Auflösung. Die Zoomansicht wird weich, genau dort, wo der Käufer ein Detail prüft
  • Zu große Datei. Der Upload bleibt unter Umständen unvollständig, ohne dass Du es bemerkst
  • Transparentes PNG, ein schwarzer Kasten neben lauter hellen Produktbildern
  • Falsches Farbprofil. Die Farben wirken blass, bei farbkritischen Produkten folgen Reklamationen
  • Keiner dieser Fehler meldet sich: keine Warnung, keine Fehlermeldung, kein Hinweis im Shop-Manager

Ein Ablauf für den Bildexport, der sich nicht ändert

Zum Praktischen, weil technische Vorgaben nur dann eingehalten werden, wenn sie nicht jedes Mal neu bedacht werden müssen.

Lege eine Exportvorgabe an. In fast jedem Bildprogramm lassen sich Exporteinstellungen speichern: Zielgröße, Dateiformat, Qualitätsstufe, Farbprofil, Zielordner. Einmal eingerichtet, ist der Export danach ein einziger Klick, und er ist bei jedem Bild identisch.

Zwei Vorgaben reichen. Eine für das quadratische Hauptbild, eine für die übrigen Bilder der Strecke. Mehr braucht kein Sortiment.

Prüfe die Vorgabe einmal gründlich, bevor Du sie einsetzt. Exportiere ein Bild, sieh Dir die Pixelmaße und die Dateigröße an, öffne es im Browser und vergleiche die Farbdarstellung mit dem Bildprogramm. Wenn diese drei Punkte stimmen, stimmen sie danach immer.

Und dokumentiere sie. Vier Zeilen: Zielgröße, Format, Qualitätsstufe, Farbprofil. Programme werden aktualisiert, Vorgaben gehen verloren, Rechner werden gewechselt. Diese Notiz ist die Versicherung dagegen.

Was Du außerdem festhältst: wo die Originale liegen. Wenn Du in zwei Jahren ein Bild in anderer Größe brauchst oder eine Bearbeitung wiederholen willst, brauchst Du die Ausgangsdatei. Ein exportiertes JPEG erneut zu bearbeiten und zu speichern verstärkt jeden vorhandenen Kompressionsfehler.

Wenn die Originaldatei fehlt

Ein Fall, der bei älteren Shops regelmäßig auftritt und für den es keine schöne Lösung gibt.

Die Ausgangslage. Ein Listing läuft seit Jahren, das Hauptbild ist zu klein, und die Originaldatei ist nicht mehr auffindbar. Der alte Rechner ist weg, die Speicherkarte überschrieben, der Cloud-Ordner aufgeräumt.

Was nicht funktioniert. Das kleine Bild aus dem Listing herunterzuladen und hochzuskalieren. Beim Vergrößern entstehen keine neuen Details. Das Ergebnis hat zwar formal mehr Pixel, sieht aber in der Zoomansicht weicher aus als vorher, und die Zoomansicht ist genau der Grund für die Auflösungsempfehlung.

Was bleibt, ist neu fotografieren. Bei einem Produkt, das noch existiert, ist das die richtige Antwort und ohnehin überfällig. Bei einem Produkt, das es nicht mehr gibt, stellt sich die Frage, ob das Listing überhaupt bestehen bleiben soll.

Wie Du das künftig verhinderst. Archiviere die Originale getrennt von den Exporten, benannt nach Produkt, mit Datum. Das kostet Speicherplatz, der praktisch nichts kostet, und erspart Dir diese Situation dauerhaft.

Und mach es beim nächsten Durchgang gleich mit. Wenn Du ohnehin durch den Bestand gehst und Bilder prüfst, notiere zu jedem Listing, ob das Original vorliegt. Diese Liste sagt Dir, wo künftige Änderungen aufwendig werden, und wo nicht.

Warum sich die technische Prüfung überhaupt lohnt

Ein abschließender Gedanke zur Einordnung des Aufwands.

Technische Vorgaben sind der langweiligste Teil der Bildarbeit. Sie verbessern kein Bild, sie machen kein Produkt attraktiver, und niemand bemerkt, wenn sie eingehalten sind. Bemerkt wird nur ihre Verletzung: und zwar meistens gar nicht vom Verkäufer, sondern in Form ausbleibender Klicks, unscharfer Zoomansichten und gelegentlicher Nachfragen zur Farbe.

Genau deshalb sind sie der Teil, der sich am besten automatisieren lässt. Eine gespeicherte Exportvorgabe, eine Prüfliste mit acht Punkten und ein jährlicher Blick auf den Altbestand decken das Thema vollständig ab. Danach ist es erledigt und muss nicht mehr bedacht werden.

Und es ist der einzige Teil der Bildarbeit ohne Ermessensspielraum. Ob ein Hintergrund passt, ob ein Ausschnitt gut gewählt ist, ob eine Inszenierung zur Zielgruppe passt, darüber lässt sich streiten. Ob eine Datei 2000 Pixel Kantenlänge hat, nicht. Deshalb würde ich hier anfangen: Es ist die einzige Stelle, an der man eine Aufgabe endgültig abschließen kann.

Ohne Original bleibt nur neu fotografieren

Ein kleines Bild aus dem Listing herunterzuladen und hochzuskalieren funktioniert nicht: Beim Vergrößern entstehen keine neuen Details, das Ergebnis hat formal mehr Pixel und sieht im Zoom weicher aus als vorher. Archiviere die Originale getrennt von den Exporten, benannt nach Produkt und mit Datum. Der Speicherplatz kostet praktisch nichts und erspart Dir diese Situation dauerhaft. Notiere beim nächsten Bestandsdurchgang zu jedem Listing, ob das Original vorliegt.

Die Kurzfassung

Vier Zahlen tragen alles: mindestens 2000 Pixel Kantenlänge, mindestens 635 mal 635 Pixel beim ersten Bild, unter 1 MB Dateigröße, quadratischer Beschnitt in den Suchergebnissen.

Das erste Bild wirkt auf die Platzierung. Etsy verknüpft die Mindestgröße ausdrücklich damit, dass ein Artikel sonst weiter unten gelistet wird, einer der wenigen benannten technischen Faktoren.

Transparenz wird schwarz. Freigestellte Bilder brauchen vor dem Export eine sichtbare Farbfläche.

sRGB als Farbprofil. Andere Profile werden von Browsern falsch interpretiert, und die Bilder wirken blass.

DPI ist für die Darstellung irrelevant. Es zählen die Pixelmaße. Relevant wird DPI erst bei digitalen Produkten und Druckdateien.

Bilder lassen sich ersetzen, ohne das Listing neu anzulegen. Das kostet keine erneute Einstellgebühr, nur Geduld, bis sich die Wirkung zeigt.

Mein Fazit zu Bildmaßen und technischen Anforderungen

Die technischen Vorgaben sind der Teil der Bildarbeit, bei dem es keine Geschmacksfrage gibt, und genau deshalb sollte man ihn einmal richtig einstellen und danach nicht mehr darüber nachdenken. Eine gespeicherte Exportvorgabe mit Kantenlänge, Qualitätsstufe und Farbprofil löst neunzig Prozent des Themas dauerhaft.

Der Punkt, der mich am meisten überrascht hat, ist die Angabe zum ersten Bild. Etsy sagt selten so deutlich, dass eine bestimmte Eigenschaft auf die Platzierung wirkt. Wer alte Listings hat, sollte diesen einen Wert prüfen. Es ist eine Aufgabe von zwei Minuten je Listing und potenziell die einzige Stelle, an der eine rein technische Nachlässigkeit Sichtbarkeit kostet.

Der zweite Punkt, den ich für unterschätzt halte, ist der quadratische Beschnitt. Er ist keine Randnotiz, sondern bestimmt, was ein Käufer in der Ergebnisliste überhaupt sieht. Ein Bild, das im Querformat perfekt komponiert ist und im Quadrat das halbe Produkt verliert, ist in der einzigen Ansicht, die über den Klick entscheidet, ein schlechtes Bild.

Mein praktischer Rat: Leg Dir eine Exportvorgabe an, schreib die acht Punkte der Prüfliste auf einen Zettel neben den Rechner und geh sie beim nächsten Listing einmal bewusst durch. Danach sitzt es, und Du hast eine Fehlerquelle dauerhaft geschlossen.

Häufige Fragen zu Bildmaßen und Anforderungen

Kann ich ein zu kleines Bild einfach hochskalieren? Technisch ja, sinnvoll nein. Beim Vergrößern entstehen keine neuen Details, sondern nur weichere Kanten. Wenn das Original zu klein ist, ist Neufotografieren der einzige echte Weg.

Was passiert, wenn mein Bild größer als 1 MB ist? Etsy weist darauf hin, dass es unter Umständen nicht vollständig hochgeladen wird, besonders bei langsamer Verbindung. Das Ergebnis kann ein abgebrochener Upload oder ein unvollständig dargestelltes Bild sein. Halte die Dateien darunter.

Muss jedes Bild 2000 Pixel haben? Die Empfehlung gilt für Artikelfotos allgemein, weil die Zoomfunktion für alle Bilder gilt. Halte Dich bei allen daran. Es kostet nichts und verhindert unscharfe Zoomansichten bei genau dem Detailbild, das jemand prüfen will.

Wie prüfe ich schnell die Pixelmaße vieler Dateien? Im Dateimanager lässt sich eine Spalte für Abmessungen einblenden. Damit siehst Du für einen ganzen Ordner auf einen Blick, ob Ausreißer dabei sind.

Ist ein hochformatiges Bild ein Problem? Für die Bildstrecke nicht. Für das Hauptbild schon, weil beim quadratischen Beschnitt oben und unten Bildinhalt verlorengeht, häufig genau der, auf den es ankommt.

Kann ich Bilder nachträglich austauschen, ohne das Listing zu verlieren? Ja. Bilder lassen sich im Bearbeitungsmodus ersetzen und umsortieren. Ein neues Listing anzulegen wäre der falsche Weg. Es kostet eine erneute Einstellgebühr und setzt die Historie zurück.

Warum sehen meine Bilder auf Etsy anders aus als in meinem Bildprogramm? In den meisten Fällen liegt es am Farbprofil. Exportiere in sRGB und vergleiche die Datei im Browser mit der Ansicht im Programm.

Wie lange dauert es, bis eine Bildänderung wirkt? Etsy ordnet ein bearbeitetes Listing neu ein. Rechne mit zwei bis vier Wochen, bevor Du beurteilst, ob eine Änderung etwas gebracht hat, und ändere in dieser Zeit nichts anderes am selben Listing.

Häufige Fragen

Welche Bildgröße empfiehlt Etsy?

Für Artikelfotos eine Breite und Höhe von jeweils mindestens 2000 Pixeln, damit die Zoomfunktion auf der Artikelseite funktioniert. Für das erste Artikelfoto nennt Etsy zusätzlich eine Mindestgröße von 635 mal 635 Pixeln, darunter wird das Listing in den Suchergebnissen weiter unten gelistet.

Welche Dateiformate akzeptiert Etsy?

Unter anderem .jpg, .gif, .png, .svg und .heic. Animierte GIF-Dateien werden nicht unterstützt, und Transparenz wird nicht dargestellt, transparente Bereiche erscheinen schwarz. Für Fotos ist JPEG das praktikabelste Format.

Wie groß darf die Datei sein?

Etsy weist darauf hin, dass Bilder über 1 MB unter Umständen nicht vollständig hochgeladen werden, besonders bei langsamer Verbindung. Halte die Dateien darunter, ohne die empfohlene Kantenlänge von 2000 Pixeln zu unterschreiten.

Warum wird mein erstes Bild in der Suche beschnitten?

Weil das Vorschaubild in den Suchergebnissen quadratisch dargestellt wird. Aus einem Bild im Verhältnis 4:3 wird ein Quadrat aus der Mitte. Am sichersten ist es, das Hauptbild direkt quadratisch aufzunehmen oder zuzuschneiden.

Spielt die DPI-Angabe eine Rolle?

Für die Darstellung auf Etsy nicht. DPI beschreibt die Punktdichte im Druck, nicht die Bildschirmdarstellung. Entscheidend sind allein die Pixelmaße. Bei digitalen Produkten, die zum Druck bestimmt sind, ist die Angabe dagegen für den Käufer relevant.

Welches Farbprofil soll ich verwenden?

sRGB. Es ist der Standard für Bildschirmdarstellung. Bilder in Adobe RGB oder einem anderen erweiterten Farbraum werden von vielen Browsern falsch interpretiert und erscheinen dann blass oder farblich verschoben.

Was bringt der Alt-Text bei Etsy-Bildern?

Er macht Bilder für Menschen zugänglich, die einen Screenreader nutzen, und kann von Suchmaschinen außerhalb von Etsy gelesen werden. Nach Etsys Beschreibung steht das Eingabefeld zur Verfügung, wenn die Standardsprache des Shops auf Englisch eingestellt ist.

Offizielle Quellen

Alle Angaben in diesem Beitrag stützen sich auf die offizielle Etsy-Dokumentation. Etsy kann Regeln und Gebühren jederzeit ändern. Im Zweifel gilt immer die Originalquelle.

Fragen zu Deinem Etsy Shop?

Schreib mir kurz, wo Dein Shop steht. Ich schaue ihn mir an und sage Dir, wo die größten Hebel liegen.