12.4Designs erstellen, ohne fremde Rechte zu verletzen15 Minuten
Transparenz ist nicht Weiß
Danach hast Du: Du kannst prüfen, ob Deine Datei echte Transparenz hat, und kennst die drei Ursachen für Fehler.
Dieser Abschnitt ist noch zu
Der Kurs baut aufeinander auf: Jeder Abschnitt setzt voraus, was in den vorigen entschieden wurde. 12.4 öffnet sich, sobald alles davor abgeschlossen ist.
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Der Fehler, den man erst sieht, wenn das Muster ankommt, und der dann eine Bestellung und eine Bewertung gekostet hat.
Der Unterschied
Ein weißer Hintergrund und ein transparenter Hintergrund sehen in einem Bildprogramm auf weißem Arbeitsbereich identisch aus.
Im Druck sind sie das Gegenteil: Transparenz lässt die Textilfarbe durch. Weiß druckt einen weißen Kasten aufs Shirt.
Der Test
- In Deinem Bildprogramm eine neue Ebene unter dem Motiv anlegen.
- Sie mit einer kräftigen Farbe füllen, etwa Rot oder Dunkelblau.
- Ansehen: Scheint die Farbe überall durch, wo kein Motiv ist?
- Besonders auf die Ränder achten, siehe unten.
Die PNG-Datei in einem Bildbetrachter öffnen, der Transparenz als Schachbrettmuster darstellt. Wo Schachbrett ist, ist Transparenz.
Oder: die Datei in eine Textverarbeitung ziehen und den Seitenhintergrund farbig stellen. Dauert dreißig Sekunden und zeigt dasselbe.
Die drei Ursachen
JPG kann keine Transparenz. Jeder transparente Bereich wird beim Export weiß. Das ist die häufigste Ursache und die am leichtesten zu vermeiden: immer PNG.
Viele Programme legen beim Anlegen einer neuen Datei automatisch eine weiße Hintergrundebene an. Sie muss ausgeblendet oder gelöscht werden, bevor exportiert wird.
Manche Programme bieten beim PNG-Export ein Häkchen für Transparenz an. Ist es nicht gesetzt, kommt Weiß heraus, obwohl die Datei Transparenz hätte.
Der Randsaum
Das subtilere Problem, das man erst beim gedruckten Muster sieht.
Wenn ein Motiv ursprünglich auf weißem Grund gestaltet und der Hintergrund später entfernt wurde, bleiben an den Kanten oft halbtransparente weiße Pixel zurück.
Am Bildschirm unsichtbar. Auf einem dunklen Shirt wird daraus ein heller Saum um jeden Buchstaben, und das sieht nach Fehldruck aus.
| Ursache | Abhilfe |
|---|---|
| Hintergrund mit Zauberstab entfernt | Auswahl vor dem Löschen um ein bis zwei Pixel verkleinern |
| Motiv aus einem JPG freigestellt | besser neu aufbauen, JPG hat harte Kompressionsartefakte |
| Weicher Schatten unter dem Text | Schatten entfernen, er funktioniert im Textildruck ohnehin nicht |
| Kantenglättung gegen Weiß gerechnet | von Anfang an auf transparentem Grund gestalten |
Von Anfang an auf transparentem Grund gestalten, nicht auf weißem und später freistellen.
Wer eine Vorschau auf weißem Hintergrund braucht, legt eine weiße Ebene unter das Motiv und blendet sie zum Export aus.
Der Sonderfall weiße Schrift
Ein Motiv mit weißer Schrift für ein dunkles Shirt ist völlig richtig. Die Schrift soll weiß gedruckt werden.
Der Unterschied: Weiß als Farbe eines Elements ist gewollt, Weiß als Hintergrund ist ein Fehler. Beim Test über farbigem Grund muss die weiße Schrift sichtbar bleiben und der Bereich drumherum durchscheinen.
Ein Motiv mit weißer Schrift funktioniert nur auf dunklen Textilien. Auf einem weißen Shirt ist es unsichtbar.
Das heißt: Je Motiv zwei Varianten, eine für helle und eine für dunkle Textilien. Beim Anlegen des Produkts wählst Du je Farbvariante die passende Datei. Manche Anbieter unterstützen das direkt, bei anderen sind es zwei Produkte.
Die Prüfung vor dem Hochladen
- Datei ist PNG.
- Über farbigem Grund: Der Bereich um das Motiv ist durchsichtig.
- Bei starker Vergrößerung: kein heller Saum an den Kanten.
Die Musterbestellung aus 6.4, auf einem dunklen Textil. Ein weißer Kasten oder ein heller Saum ist dort sofort sichtbar und am Bildschirm nie sicher auszuschließen.
Aufgabe
Deine Datei prüfen
Noch 4 Schritte offen.
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