14.6Warum gekaufte Mockup-Pakete ihr Geld nicht wert sind20 Minuten
Ein eigenes Foto aus der Musterbestellung
Danach hast Du: Du hast aus einer Musterbestellung vier verwendbare Fotos gemacht.
Dieser Abschnitt ist noch zu
Der Kurs baut aufeinander auf: Jeder Abschnitt setzt voraus, was in den vorigen entschieden wurde. 14.6 öffnet sich, sobald alles davor abgeschlossen ist.
Du stehst gerade bei .
Der eine Bildtyp, den kein anderer hat. Er kostet eine Musterbestellung, eine halbe Stunde und keine Ausrüstung.
Was Du brauchst
| Gegenstand | Wozu | Kosten |
|---|---|---|
| Ein Telefon mit Kamera | die Aufnahme | hast Du |
| Ein großes Fenster | das Licht | hast Du |
| Eine glatte, einfarbige Fläche | der Untergrund, etwa ein Bettlaken oder eine Tischplatte | hast Du |
| Ein weißes Blatt oder ein Karton | zum Aufhellen der Schattenseite | hast Du |
| Das Muster | das Produkt | rund 20 € |
Kamera, Objektiv, Stativ, Softbox, Lichtzelt. Alles davon macht das Ergebnis besser und keines ist nötig, um ein Bild zu bekommen, das besser ist als ein Standardmockup.
Der Ablauf
- Bewölkter Tag oder ein Platz neben einem großen Fenster, ohne direkte Sonne.
- Den Untergrund auslegen, glatt und faltenfrei.
- Das Produkt so legen oder hängen, dass das Licht von der Seite kommt.
- Auf der Schattenseite das weiße Blatt aufstellen, um aufzuhellen.
- Blitz aus. Immer.
- Auf das Motiv tippen, damit die Kamera darauf scharfstellt und belichtet.
- Von oben senkrecht fotografieren, dann schräg, dann nah.
- Mehrere Aufnahmen je Ansicht, später auswählen.
Nummer 5. Der Blitz macht jedes Produktfoto kaputt: harte Schatten, verfälschte Farben, Glanzstellen auf dem Druck.
Und Nummer 1: Direkte Sonne erzeugt harte Kanten und überstrahlte Stellen. Bewölkt ist das beste Licht, das es für Produktfotos gibt, und es kostet nichts.
Die vier Aufnahmen
| Aufnahme | Wie | Für Position aus 13.5 |
|---|---|---|
| Produkt flach | senkrecht von oben, Produkt füllt das Bild | Bild 1, als Alternative zum Mockup |
| Detail des Drucks | ganz nah, schräg, damit die Struktur sichtbar wird | Bild 3, das Mockups nicht liefern |
| Getragen oder im Gebrauch | an einer Person, Oberkörper im Bild | Bild 2 |
| Größenvergleich | neben einem bekannten Gegenstand | Bild 4, siehe Kapitel 16 |
Sie zeigt, wie der Druck auf dem Gewebe sitzt: die Struktur, die Kante, den Griff. Genau das ist die Frage, die Käufer bei bedruckter Kleidung haben und die kein Mockup beantwortet.
Und sie ist die einfachste: nah heran, seitliches Licht, fertig. Kein Modell, keine Szene, keine Bildbearbeitung.
Die Nachbearbeitung
- Zuschneiden, quadratisch für Bild 1.
- Helligkeit leicht anheben, wenn das Bild dunkel wirkt.
- Weißabgleich prüfen: Ist Weiß im Bild wirklich weiß?
Die Sättigung erhöhen. Das macht Bilder auf den ersten Blick attraktiver und die Produktfarbe falsch. Und die Produktfarbe ist nach der Größe der zweithäufigste Beschwerdegrund, siehe 11.5.
Ein Foto, das die Farbe zeigt, wie sie ist, ist mehr wert als eines, das schöner aussieht.
Warum mittelmäßig eigen besser ist als perfekt fremd
Das perfekte gekaufte Bild
Professionell ausgeleuchtet, makellos, und in vier anderen Listings auf derselben Seite, siehe 14.2.
Es fällt nicht auf, es erzeugt Preisvergleich, und es beantwortet die Detailfrage nicht.
Das eigene Foto
Am Fenster aufgenommen, leicht ungleichmäßig ausgeleuchtet, unverwechselbar.
Es fällt auf, es zeigt das echte Produkt, und es beantwortet die Frage nach Struktur und Farbe.
Beim Fotografieren hältst Du das Produkt in der Hand. Danach kannst Du über Stoff, Passform und Farbe schreiben, statt aus dem Datenblatt abzuschreiben, siehe 11.5.
Das ist der Unterschied zwischen einer Beschreibung und einer Aufzählung, und er ist im Text sofort erkennbar.
Aufgabe
Vier Aufnahmen machen
Noch 4 Schritte offen.
Diesen Abschnitt hast Du schon abgeschlossen.
