Vertiefung

Alura für Etsy: Produktrecherche, Keywords und Shop-Analyse in einem

Alura für Etsy-Verkäufer: Produktrecherche, Keyword-Werkzeuge, Listing-Optimierung, Gewinnrechner, E-Mail-Follow-ups und A/B-Tests. Funktionsumfang, Preisstufen und wofür sich die Suite eignet.

Von Oliver Wrase22 Min. LesezeitStand

Alura ist breiter aufgestellt als die reinen SEO-Werkzeuge: Produktrecherche, Keywords, Listing-Optimierung, Gewinnrechner und Kundennachfassung in einer Oberfläche. Für wen sich das lohnt und wie Du es einsetzt.

Die meisten Etsy-Werkzeuge machen eine Sache. Alura versucht, mehrere zu machen, und das ist je nach Situation ein Vorteil oder eine Ablenkung.

Die Startseite von Alura mit der Übersicht der enthaltenen Werkzeuge

Die Startseite von Alura: eine Suite statt eines Einzelwerkzeugs.

Was drinsteckt: Produktrecherche mit Datenbanken und Browser-Erweiterung. Keyword-Recherche. Listing-Optimierung. Ein Gewinnrechner. Automatisierte Kundennachfassung. A/B-Tests. Eine Analyse-Suite für den eigenen Shop. Und Funktionen rund um Pinterest-Marketing.

Wann das sinnvoll ist: Wenn Du sonst drei Abos nebeneinander hättest. Ein Werkzeug für die Recherche, eines für die Keywords, eines für die Nachfassung: das summiert sich, und es bedeutet drei Oberflächen, drei Logins und drei Datenstände.

Wann es nicht sinnvoll ist: Wenn Du eigentlich nur Keyword-Recherche brauchst. Dann zahlst Du für Funktionen, die Du nicht nutzt, und die Oberfläche ist voller, als sie sein müsste.

Der Hinweis, der in diesem Kapitel überall gilt: Die Daten sind Auswertungen und Schätzungen aus öffentlich verfügbaren Quellen, keine offiziellen Etsy-Zahlen. Sie zeigen Verhältnisse zuverlässig und ersparen Dir viel Ausprobieren. Sie ersetzen nicht Dein eigenes Urteil über Deine Produkte, Deine Kunden und Deine Marge.

Die Preisstufen im Detail

Was das Werkzeug kostet, Stand der Recherche für diesen Beitrag, bei jährlicher Zahlung.

Alura Preisübersicht mit den vier Stufen Free, Basic, Growth und Professional

Die vier Preisstufen von Alura mit den enthaltenen Kontingenten.

Free, 0 US-Dollar. Bis zu fünf tägliche Suchen je Werkzeug, Optimierung von zehn Listings, eingeschränkter Zugang zu den Recherchedatenbanken, Gewinnrechner und die Browser-Erweiterung.

Basic, 7,99 US-Dollar im Monat. Bis zu fünfzig tägliche Suchen je Werkzeug, Optimierung von bis zu hundert Listings, Speichern von Artikeln in Listen und Ordnern, hundert KI-Antworten im Monat, fünfzig Kundennachfassungen im Monat und bevorzugter Support.

Growth: 14,99 US-Dollar im Monat. Die zehnfache Nutzung aller Werkzeuge, erweiterte Daten und Filter, voller Zugang zu den Recherchedatenbanken, fünfzehn Pinterest-Beiträge am Tag, vier aktive A/B-Tests, eine eingeschränkte Analyse-Suite und Optimierung für Etsy Ads.

Professional, 29,99 US-Dollar im Monat. Unbegrenzte Nutzung aller Werkzeuge, mehrere Shops verbinden, Datenexport als CSV, vierzig Pinterest-Beiträge am Tag, zwanzig aktive A/B-Tests, volle Analyse-Suite, E-Mail-Marketing als Zusatzoption und Zugang zu neuen Funktionen.

Bei monatlicher Zahlung liegen die Beträge höher. Alura gibt für die jährliche Zahlung einen Nachlass von bis zu 50 Prozent an. Der Unterschied zwischen den Zahlungsweisen ist also erheblich.

Wie ich das einordne: Die Free-Stufe ist für den Einstieg ernsthaft brauchbar, weil sie den Gewinnrechner und die Erweiterung enthält. Die Basic-Stufe ist für einen Shop mit bis zu hundert Listings gut dimensioniert. Growth lohnt sich, sobald Du A/B-Tests fährst und die Analyse-Suite nutzt. Professional richtet sich an Verkäufer mit mehreren Shops.

Alura nennt selbst über 848.000 Etsy-Verkäufer, die das Werkzeug nutzen. Wie bei allen solchen Angaben ist das eine Marketingzahl. Sie sagt etwas über die Verbreitung, nichts über Deinen Erfolg.

Die Frage vor dem Preis

Vor jeder Preisentscheidung steht eine Rechnung, die viele Shops nie aufmachen. Verkaufspreis minus Gebühren minus Material minus Verpackung minus Porto ergibt erst den Betrag, über den Du wirklich verfügst. Der Gewinnrechner nimmt Dir diese Rechnung ab und ist bereits in der kostenlosen Stufe enthalten.

Der Gewinnrechner

Die Funktion, die ich für die unterschätzteste in diesem ganzen Werkzeugfeld halte.

Was er macht: Er rechnet aus, was von einem Verkauf tatsächlich bei Dir bleibt. Verkaufspreis minus Etsy-Gebühren minus Material minus Versand minus Verpackung.

Warum das so wichtig ist: Die meisten Etsy-Verkäufer, mit denen ich spreche, kennen ihre tatsächliche Marge nicht. Sie kennen den Verkaufspreis und die Materialkosten. Die Etsy-Gebühren schätzen sie auf „so fünf Prozent“. Dabei liegen sie in der Praxis bei acht bis zehn Prozent ohne Werbung und darüber mit.

Was dabei regelmäßig herauskommt: Produkte, die scheinbar gut laufen, aber nach vollständiger Rechnung kaum etwas abwerfen. Besonders betroffen sind günstige Artikel mit niedrigem Bestellwert. Dort wiegt der feste Anteil der Zahlungsabwicklungsgebühr proportional am schwersten.

Wie ich damit arbeite: Ich rechne jedes Produkt einmal durch, bevor ich es einstelle. Und ich rechne einmal im Jahr das gesamte Sortiment durch, weil sich Material- und Portokosten ändern.

Was der Rechner nicht kann: Deine Arbeitszeit bewerten. Das ist der Punkt, an dem Du selbst ehrlich sein musst. Ein Produkt mit acht Euro Deckungsbeitrag und zwanzig Minuten Arbeitszeit ergibt einen Stundenlohn von vierundzwanzig Euro: brutto, vor Steuern, ohne die Zeit für Fotos, Listing-Pflege und Kundenkommunikation. Diese Rechnung machen zu wenige.

Und der praktische Rat: Nimm den Gewinnrechner auch dann ernst, wenn er unangenehme Ergebnisse liefert. Ein Produkt, das nichts verdient, ist keine Werbung für den Shop, sondern gebundene Zeit.

Produktrecherche und Datenbanken

Der Bereich, in dem Alura mit den spezialisierten Recherchewerkzeugen konkurriert.

Was geboten wird: Datenbanken mit Produkten und Shops, filterbar nach Kategorie, Preis, Verkaufszahlen, Alter und weiteren Merkmalen. Dazu eine Browser-Erweiterung, die Kennzahlen direkt in der Etsy-Suche einblendet.

Der Unterschied zur reinen Erweiterung: Mit einer Datenbank kannst Du systematisch suchen, statt Dich durch Suchergebnisse zu klicken. „Zeig mir alle Produkte in dieser Kategorie mit mehr als hundert Verkäufen im Monat, deren Listing jünger als sechs Monate ist“ ist eine Abfrage, die per Hand nicht machbar ist.

Warum genau diese Abfrage wertvoll ist: Neue Listings mit guten Zahlen zeigen aufnahmefähige Märkte. Ein Markt, in dem nur alte Listings verkaufen, ist verfestigt. Einer, in dem neue Listings hochkommen, ist offen.

Wie ich damit arbeite:

Zuerst breit filtern, um ein Gefühl für die Kategorie zu bekommen. Dann enger filtern auf das, was zu meiner Produktionsweise passt. Dann die zehn interessantesten Treffer im Einzelnen ansehen, Fotos, Titel, Beschreibung, Preis, Bewertungen.

Was ich dabei aus den Bewertungen lerne: oft mehr als aus den Zahlen. Wenn dreißig Bewertungen dieselbe Sache loben, weiß ich, worauf es den Käufern ankommt. Wenn sie dasselbe bemängeln, sehe ich eine Lücke, die ich füllen kann.

Und die Grenze, die ich beachte: Die Datenbank zeigt mir, was existiert und verkauft. Sie zeigt mir nicht, was fehlt. Die wirklich guten Ideen entstehen aus der Kombination von Daten und eigener Beobachtung, was fragen Kunden Dich? Was suchst Du selbst vergeblich? Diese Quellen liefert kein Werkzeug.

  • Länge und Aufbau des Titels
  • Zahl und Qualität der Tags
  • Tags, die den Titel nur doppeln
  • Vollständigkeit der Attribute
  • Struktur der Beschreibung
  • Die Fotos des Listings

Keyword-Recherche und Listing-Optimierung

Die Bereiche, in denen Alura mit den spezialisierten SEO-Werkzeugen konkurriert.

Die Keyword-Recherche liefert zu einem Ausgangsbegriff verwandte Begriffe mit Angaben zu Nachfrage und Wettbewerb. Die Systematik entspricht dem, was auch die anderen Werkzeuge in diesem Kapitel bieten. Der Unterschied liegt darin, dass Du direkt aus der Recherche in die Optimierung springen kannst, ohne die Oberfläche zu wechseln.

Die Listing-Optimierung nimmt sich ein bestehendes Listing vor und prüft es gegen die Punkte, die für die Etsy-Suche zählen: Länge und Aufbau des Titels, Zahl und Qualität der Tags, Vollständigkeit der Attribute, Struktur der Beschreibung, Fotos.

Was dabei typischerweise herauskommt:

Ungenutzter Platz im Titel. Etsy erlaubt eine bestimmte Zeichenzahl. Wer die Hälfte nutzt, verschenkt Suchbegriffe, und das ist der Punkt, an dem sich Nachbesserung am schnellsten auszahlt.

Nicht ausgeschöpfte Tags. Etsy erlaubt eine feste Zahl. Ein Listing mit acht statt der möglichen dreizehn hat fünf ungenutzte Chancen, gefunden zu werden.

Tags, die den Titel doppeln. Sie fügen nichts hinzu. Jeder Tag sollte eine neue Suchanfrage abdecken.

Unvollständige Attribute. Der Bereich, der am häufigsten halb gefüllt bleibt: dabei sind Attribute sprachneutral und wirken in gefilterten Ergebnislisten, also in genau den kürzeren Listen, in denen ein kleiner Shop eine Chance hat.

Wie ich damit arbeite: Ich nehme mir die zwanzig Listings mit den meisten Aufrufen vor und arbeite sie nacheinander ab, nicht alle auf einmal. Sonst weiß ich hinterher nicht, was gewirkt hat.

Und was ich dabei nicht mache: blind jeder Empfehlung folgen. Wenn ein vorgeschlagener Begriff Volumen hat, aber mein Produkt falsch beschreibt, lasse ich ihn weg. Ein Listing, das unter einem unpassenden Begriff gefunden wird, sammelt Aufrufe ohne Käufe, und das schadet mehr, als es nützt.

Produktfoto vor neutralem Grund

Zeigt das Stück selbst, ohne Ablenkung.

  • Details und Verarbeitung sind gut erkennbar
  • Wirkt bei Schmuck und kleinen Objekten häufig stärker

Anwendungsfoto in Umgebung

Zeigt das Stück im Gebrauch oder im Raum.

  • Vermittelt Größe und Wirkung auf einen Blick
  • Wirkt bei Deko und Wohnaccessoires häufig stärker

A/B-Tests: die Funktion, die selten genutzt wird

Ein Bereich, in dem Alura etwas bietet, das die reinen Recherchewerkzeuge nicht haben.

Was ein A/B-Test ist: Du testest zwei Varianten gegeneinander, zwei Titel, zwei Hauptfotos, zwei Preise, und siehst, welche besser funktioniert.

Warum das für Etsy wertvoll ist: Fast alle Entscheidungen im Shop werden aus dem Bauch getroffen. Welches Foto zuerst? Welche Formulierung im Titel? Bei welchem Preis? Man entscheidet sich, macht weiter und erfährt nie, ob die andere Variante besser gewesen wäre.

Was ich getestet habe und was dabei herauskam:

Hauptfotos. Der größte Hebel überhaupt. Zwischen einem Produktfoto vor neutralem Hintergrund und einem Anwendungsfoto liegen bei manchen Produkten erhebliche Unterschiede in der Klickrate, und in welche Richtung, ist nicht vorhersagbar. Bei Deko funktioniert oft das Anwendungsbild, bei Schmuck häufig das Detailfoto.

Titelaufbau. Ob der Anlass vorn oder hinten steht, macht messbar etwas aus.

Und Preisschwellen. Ein Sprung von 29 auf 32 Euro kann die Konversion kaum verändern und die Marge deutlich verbessern, oder eben nicht. Ohne Test rät man.

Worauf Du bei Tests achten solltest:

Nur eine Variable auf einmal. Wer Foto und Titel gleichzeitig ändert, weiß hinterher nicht, was gewirkt hat.

Genug Laufzeit. Bei einem Listing mit dreißig Aufrufen pro Woche braucht ein Test Wochen, um aussagekräftig zu werden. Wer nach drei Tagen entscheidet, entscheidet über Zufall.

Und genug Volumen. Bei sehr wenigen Aufrufen sind Tests statistisch wertlos. Dann ist die Arbeit an der Sichtbarkeit wichtiger als die Optimierung der Konversion.

Die Stufen: In der Growth-Stufe sind vier aktive Tests enthalten, in der Professional-Stufe zwanzig. Für einen einzelnen Shop reichen vier gut, mehr parallel laufende Tests bedeuten ohnehin, dass jeder einzelne weniger Aufmerksamkeit bekommt.

Kundennachfassung und Pinterest-Funktionen

Zwei Bereiche, die über die reine Analyse hinausgehen.

Die Follow-up-Nachrichten sind automatisierte Nachrichten an Käufer nach dem Kauf, eine Dankesnachricht, ein Hinweis zur Pflege, eine freundliche Bitte um eine Bewertung.

Warum das wirkt: Bewertungen sind auf Etsy die wichtigste Vertrauenswährung. Ein Shop mit vierhundert Bewertungen konvertiert deutlich besser als einer mit vier. Und die meisten zufriedenen Käufer bewerten schlicht nicht, weil sie nicht daran denken.

Was Du dabei beachten musst, und das ist wichtig:

Etsys Richtlinien. Nachrichten an Käufer müssen den Plattformregeln entsprechen. Insbesondere darf keine Bewertung erkauft oder an eine Gegenleistung geknüpft werden, und Werbung für Verkäufe außerhalb von Etsy ist nicht zulässig.

Die datenschutzrechtliche Seite. Automatisierte Nachrichten an Kunden sind rechtlich nicht trivial. Was über das Etsy-Nachrichtensystem läuft, ist anders zu beurteilen als eine E-Mail an eine gespeicherte Adresse. Vor dem Einsatz gehört das geklärt, ich bin kein Anwalt, aber ich weiß, dass dieser Bereich einer ist, in dem man nicht raten sollte.

Und die Frequenz. Eine Nachricht nach dem Kauf ist Service. Drei sind Belästigung.

Die Pinterest-Funktionen unterstützen das Marketing außerhalb von Etsy. Fünfzehn Beiträge am Tag in der Growth-Stufe, vierzig in der Professional-Stufe.

Meine Einschätzung dazu: Pinterest ist für viele Etsy-Kategorien tatsächlich ein wirksamer Kanal, weil die Nutzung dort auf visuelle Inspiration ausgerichtet ist und die Verweildauer von Beiträgen lang ist. Ein Pin kann nach Monaten noch Besucher bringen.

Aber: Miss, ob es wirkt. Mit Kampagnenparametern in den Links und einer Auswertung siehst Du, ob die Zeit sich trägt. Ohne Messung ist es eine Beschäftigung mit unbekanntem Ertrag.

  • 36,90 €zahlt der Käufer für Schale und Versand
  • 22,40 €bleiben nach Gebühren, Material, Verpackung und Porto
  • 75 Min.Arbeitszeit je Stück, von der Herstellung bis zum Versand
  • 17,90 €Stundenlohn daraus, brutto und vor Steuern

Der Gewinnrechner: eine Rechnung zum Mitmachen

Weil ich diese Funktion für die unterschätzteste halte, hier eine vollständige Rechnung.

Das Beispielprodukt: eine handgefertigte Keramikschale, Verkaufspreis 32 Euro, Versand 4,90 Euro.

Was der Käufer zahlt: 36,90 Euro.

Was Etsy davon nimmt:

Die Transaktionsgebühr auf den vollen Betrag. Sie fällt auch auf die Versandkosten an, was viele übersehen.

Die Zahlungsabwicklungsgebühr, ein Prozentsatz plus ein fester Betrag.

Die Einstellgebühr, sofern das Listing verlängert wurde.

Zusammen bei diesem Bestellwert grob drei bis vier Euro, ohne Werbung.

Was Deine Kosten sind:

Ton, Glasur, Brennenergie: sagen wir 5 Euro. Verpackung mit Polstermaterial für zerbrechliche Ware: 1,50 Euro. Porto: 4,50 Euro.

Die Rechnung: 36,90 minus 3,50 Gebühren minus 5 Material minus 1,50 Verpackung minus 4,50 Porto ergibt 22,40 Euro.

Und jetzt der Teil, den der Rechner nicht macht: die Arbeitszeit. Drehen, trocknen, glasieren, brennen, fotografieren, listen, packen, versenden, Kundenkommunikation. Sagen wir zusammen 75 Minuten je Stück, verteilt über die Produktion in Serie.

Der Stundenlohn: 22,40 Euro für 1,25 Stunden ergibt rund 17,90 Euro. Brutto, vor Steuern, ohne Rücklagen für Ausfälle, ohne die Zeit für Buchhaltung, Sortimentspflege und alles andere, was nicht am Produkt hängt.

Warum ich diese Rechnung so ausführe: Weil sie die meisten nie machen. Sie kennen den Verkaufspreis und die Materialkosten. Die Gebühren schätzen sie auf „so fünf Prozent“, sie liegen bei acht bis zehn ohne Werbung.

Was Du daraus machst:

Wenn der Stundenlohn zu niedrig ist, gibt es drei Hebel: höherer Preis, schnellere Produktion, oder ein anderes Produkt.

Und wenn keiner davon funktioniert, ist das eine Information, keine angenehme, aber eine, mit der man arbeiten kann.

Mein Rat: Rechne Deine zehn meistverkauften Produkte einmal komplett durch. Der Gewinnrechner ist in Aluras kostenloser Stufe enthalten. Bei den meisten Shops ist das Ergebnis die nützlichste Information des Jahres.

  • Die eigenen Zahlen monatlich ansehen, nicht täglich
  • Aus jeder Auswertung eine Änderung ableiten und umsetzen
  • Eine Sache auf einmal ändern und die Wirkung abwarten
  • Jede Änderung mit Datum festhalten
  • Nach einem Quartal prüfen, was davon gewirkt hat

Warum Werkzeuge allein nichts ändern

Ein Abschnitt, der zu jedem Beitrag in diesem Kapitel gehört.

Die Beobachtung: Ich sehe regelmäßig Shops, die zwei oder drei Werkzeuge abonniert haben und trotzdem nicht laufen. Und ich sehe Shops, die mit dem kostenlosen Etsy-Marktbericht und der Shop-Statistik arbeiten und gut verkaufen.

Der Unterschied ist nicht das Werkzeug. Er ist die Regelmäßigkeit.

Was die erfolgreichen gemeinsam haben:

Sie sehen ihre Zahlen regelmäßig an, monatlich, nicht täglich und nicht jährlich.

Sie ziehen daraus Schlüsse und setzen sie um. Ein Begriff, den man gefunden, aber nicht eingebaut hat, bringt nichts.

Sie ändern eine Sache auf einmal und messen, was passiert.

Und sie halten die Änderungen fest, damit sie nach einem Jahr noch wissen, was gewirkt hat.

Was die erfolglosen gemeinsam haben:

Sie richten ein Werkzeug ein und sehen zweimal hinein.

Sie ändern fünf Dinge gleichzeitig und wissen hinterher nicht, was gewirkt hat.

Sie reagieren auf tägliche Schwankungen, die nur Rauschen sind.

Und sie arbeiten am falschen Problem, an den Keywords, wenn das Problem die Fotos sind.

Was daraus folgt:

Bevor Du ein Werkzeug abonnierst, richte die Routine ein. Monatlich zwanzig Minuten in die Shop-Statistik. Quartalsweise eine Stunde für die Listing-Pflege. Wenn Du das drei Monate durchhältst, weißt Du, ob ein Werkzeug Dir zusätzlich hilft.

Und wenn Du eines abonnierst, nutz es. Ein Abo, in das man zweimal hineinsieht, ist teurer als jedes andere.

Der Satz, mit dem ich das zusammenfasse: Werkzeuge machen gute Arbeit schneller. Sie machen fehlende Arbeit nicht wett.

Zwei Datenarten auseinanderhalten

Verkaufs- und Umsatzangaben zu fremden Shops sind Hochrechnungen aus öffentlich zugänglichen Merkmalen, keine Zahlen von Etsy. Für Deinen eigenen Shop bleibt die Etsy-Shop-Statistik die verlässliche Quelle, weil sie nicht schätzt. Ein zusätzliches Dashboard erleichtert die Darstellung und die Vergleiche, ersetzt diese Grundlage aber nicht.

Die Analyse-Suite für den eigenen Shop

Der Teil, der über die Recherche hinausgeht.

Was sie leistet: Auswertungen zu Deinem eigenen Shop, Umsatzentwicklung, Listing-Leistung, Vergleiche über Zeiträume.

Was ich dazu einordne: Für die eigenen Zahlen ist die Etsy-Shop-Statistik die verlässliche Quelle, weil sie keine Schätzung ist. Ein zusätzliches Dashboard kann die Darstellung erleichtern und Vergleiche ermöglichen, die Etsy nicht direkt anbietet, es ersetzt die Etsy-Statistik aber nicht.

Wo der Zusatznutzen liegt:

Auswertungen über längere Zeiträume. Etsys eigene Darstellung ist auf bestimmte Zeitfenster ausgelegt.

Vergleiche zwischen Listings in einer Ansicht, statt sie einzeln aufzurufen.

Und die Verbindung mit den Recherchedaten. Wenn ein Werkzeug beides kennt: Deine Zahlen und die des Marktes, kann es Auswertungen anbieten, die keine der beiden Quellen allein liefert.

Was ich damit machen würde:

Die Umsatzverteilung über die Listings ansehen. Bei den meisten Shops kommen siebzig bis achtzig Prozent aus einer Handvoll Angebote, und das zu wissen verändert, woran man arbeitet.

Die Entwicklung einzelner Listings nach einer Überarbeitung verfolgen.

Und die Saisonverläufe des eigenen Shops mit den Marktdaten abgleichen.

Was ich dabei nicht mache: täglich hineinsehen. Etsy-SEO wirkt über Wochen. Wer täglich Zahlen ansieht, sieht Rauschen, und reagiert darauf.

Und der Hinweis, der bei allen Auswertungen gilt: Führ eine Liste Deiner Änderungen mit Datum. Ohne sie kannst Du nach einem Jahr nicht sagen, ob eine Verbesserung an der Überarbeitung lag, an der Saison oder an der Werbung. Diese Liste ist unspektakulär und macht den Unterschied zwischen Daten und Erkenntnissen.

Was ich beim Auswählen eines Werkzeugs prüfe

Eine Liste, die für alle Angebote in diesem Kapitel gilt.

Erstens: Löst es mein tatsächliches Problem? Wenn meine Listings viele Aufrufe und wenige Verkäufe haben, ist das kein Keyword-Problem. Die Etsy-Shop-Statistik sagt mir, welches Problem ich habe, und das gehört geklärt, bevor ich ein Werkzeug wähle.

Zweitens: Gibt es eine kostenlose Stufe oder eine Testphase? Ich will die Arbeitsweise kennenlernen, bevor ich zahle.

Drittens: Passt die Oberfläche zu mir? Ein Werkzeug, dessen Bedienung mich jedes Mal Überwindung kostet, wird nicht genutzt. Das klingt banal und ist der häufigste Grund für ungenutzte Abos.

Viertens: Reichen die Kontingente? Fünf Abfragen am Tag sind für gelegentliche Nutzung genug und für systematisches Arbeiten zu wenig.

Fünftens: Kann ich kündigen? Monatliche Zahlung ist teurer, aber flexibel. Jahreszahlung ist günstiger und bindet.

Sechstens: Was kostet es im Verhältnis zu meinem Umsatz? Bei einem Shop mit 500 Euro Monatsumsatz ist ein Abo für 20 US-Dollar vier Prozent, das ist viel. Bei 5.000 Euro sind es 0,4 Prozent.

Und siebtens, das wichtigste: Werde ich es benutzen? Diese Frage ehrlich zu beantworten ist schwer, weil man beim Abschließen immer überzeugt ist, dass man es tut. Der beste Test ist die kostenlose Stufe über zwei Wochen. Wenn Du in dieser Zeit nicht regelmäßig hineinsiehst, wirst Du es auch bezahlt nicht tun.

Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann: Die meisten Shops, die mit Werkzeugen erfolgreich arbeiten, nutzen genau eines, und zwar regelmäßig. Die, die drei abonniert haben, nutzen meist keines davon konsequent.

  1. Erweiterung einschalten Nur für die Recherche, beim normalen Arbeiten bleibt sie aus.
  2. Begriff in die Etsy-Suche geben So, wie ein Käufer ihn eingeben würde.
  3. Verteilung lesen Nicht den Spitzenreiter, sondern die ersten beiden Ergebnisseiten und das Alter der Listings.
  4. Preisniveau nachrechnen Im Gewinnrechner prüfen, was von diesem Preis bei Dir bliebe.

Die Browser-Erweiterung von Alura

Ein Detail, das in der kostenlosen Stufe enthalten ist und deshalb den einfachsten Einstieg bietet.

Was sie macht: Sie blendet Kennzahlen in der Etsy-Suche ein, während Du stöberst, ohne dass Du die Oberfläche wechseln musst.

Warum das im Alltag mehr ausmacht, als es klingt: Recherche, die einen eigenen Arbeitsschritt erfordert, wird aufgeschoben. Recherche, die nebenbei passiert, findet statt.

Wie ich sie einsetze:

Bei jeder Produktidee: Begriff in die Etsy-Suche, Verteilung ansehen, dreißig Sekunden.

Beim Stöbern in meiner Kategorie: Welche Listings verkaufen wirklich?

Und beim Blick auf meine eigenen Listings in den Ergebnissen: Wo stehe ich, was steht um mich herum?

Was ich dabei nicht mache: die Erweiterung dauerhaft aktiv lassen. Wenn die Zahlen immer da sind, gewöhnt man sich daran und liest sie irgendwann nicht mehr. Ich schalte sie beim Recherchieren an und beim normalen Arbeiten aus.

Was ich beim Lesen beachte:

Nicht der Spitzenreiter zählt, sondern die Verteilung über die ersten beiden Ergebnisseiten.

Das Alter der Listings sagt mehr über die Aufnahmefähigkeit eines Markts als die Verkaufszahl des besten Angebots.

Und die Preisspanne sagt mir, in welchem Rahmen ich kalkulieren kann.

Der Zusammenhang mit dem Gewinnrechner: Beides ist in der kostenlosen Stufe. Wenn ich in der Suche ein Preisniveau sehe und im Gewinnrechner nachrechne, was davon bei mir bleiben würde, habe ich in fünf Minuten eine belastbare erste Einschätzung, ohne einen Cent auszugeben.

Und genau das würde ich jedem als Einstieg empfehlen: Erweiterung installieren, kostenlose Stufe nutzen, eine Nische bewerten und die eigenen Bestseller durch den Gewinnrechner schicken. Wenn Du danach mehr willst, weißt Du warum.

  • Der Etsy-Marktbericht im Shop-Manager mit fünfzehn Begriffen pro Woche
  • Die Etsy-Shop-Statistik mit den Suchbegriffen Deiner eigenen Käufer
  • Google Trends für die Saisonplanung
  • Die kostenlose Stufe eines Werkzeugs, um die Arbeitsweise kennenzulernen

Was ich einem Einsteiger raten würde

Ein praktischer Abschluss, weil die Auswahl schwerfällt.

Für die ersten drei Monate:

Nutz die kostenlosen Quellen. Den Etsy-Marktbericht im Shop-Manager, echte Etsy-Suchdaten, fünfzehn Begriffe pro Woche. Die Etsy-Shop-Statistik mit den Suchbegriffen, über die Käufer Dich gefunden haben. Und Google Trends für die Saisonplanung.

Dazu die kostenlose Stufe eines Werkzeugs Deiner Wahl, um die Arbeitsweise kennenzulernen.

Nach drei Monaten die Frage stellen:

Stoße ich an Grenzen? Bei den Kontingenten, bei den Funktionen, bei der Zeit?

Habe ich die Routine etabliert, monatlich in die Statistik, quartalsweise in die Listing-Pflege?

Und welches Problem habe ich eigentlich? Sichtbarkeit oder Konversion?

Erst dann entscheiden:

Wenn Sichtbarkeit das Problem ist und die kostenlosen Quellen nicht reichen: ein SEO-Werkzeug.

Wenn Produktentscheidungen das Thema sind: ein Recherchewerkzeug mit Verkaufszahlen.

Wenn Du mehrere Funktionen brauchst: eine Suite wie Alura.

Und wenn Deine Listings viele Aufrufe und wenige Verkäufe haben: kein Werkzeug, sondern bessere Fotos.

Warum diese Reihenfolge: Weil ein Abo, das man abschließt, bevor man weiß, wofür, in aller Regel ungenutzt bleibt. Und weil die kostenlosen Quellen mehr abdecken, als die meisten annehmen.

Der Satz, den ich mir dabei selbst sage: Das beste Werkzeug ist das, das ich tatsächlich öffne. Alles andere ist ein Abo mit gutem Gewissen.

Ein letzter Gedanke

Von allen Funktionen, die Alura bietet, ist die kostenlose die wertvollste: der Gewinnrechner.

Er beantwortet die Frage, die die meisten Etsy-Shops nicht beantworten können, was von einem Verkauf tatsächlich übrig bleibt.

Rechne Deine zehn meistverkauften Produkte einmal durch. Das Ergebnis ist bei den meisten Shops die nützlichste Information des Jahres, und es kostet nichts.

Für wen sich Alura lohnt, und für wen nicht

Die ehrliche Einordnung.

Alura lohnt sich, wenn:

Du mehrere Funktionen brauchst und sie in einer Oberfläche haben willst. Drei Abos nebeneinander kosten mehr und bedeuten drei Logins.

Du A/B-Tests fahren willst. Das ist die Funktion, die die reinen Recherchewerkzeuge nicht bieten.

Du den Gewinnrechner nutzt. Er ist in der kostenlosen Stufe enthalten und allein den Zugang wert.

Und wenn Du mehrere Shops führst, die Professional-Stufe erlaubt das ausdrücklich.

Alura lohnt sich weniger, wenn:

Du nur Keyword-Recherche brauchst. Dann zahlst Du für Funktionen, die Du nicht nutzt.

Du sehr wenige Listings hast. Bei zehn Produkten ist die Bestandspflege in einer Stunde erledigt, und ein Werkzeug fügt wenig hinzu.

Und wenn Du dazu neigst, Werkzeuge zu abonnieren statt sie zu benutzen. Das ist kein Vorwurf. Es ist eine ehrliche Frage an sich selbst, die vor jedem Abo steht.

Was für alle Werkzeuge in diesem Kapitel gilt: Sie überschneiden sich erheblich. Zwei oder drei parallel bringen keinen doppelten oder dreifachen Nutzen. Nimm eines, das zu Deiner Arbeitsweise passt, und arbeite damit.

Ein Einstieg ohne Abo

Die kostenlose Stufe enthält den Gewinnrechner und die Browser-Erweiterung und reicht damit für eine erste belastbare Einschätzung. Bewerte eine Nische mit der Erweiterung und schick Deine meistverkauften Produkte durch den Gewinnrechner. Wenn Du danach mehr willst, weißt Du auch, wofür.

Mein Fazit zu Alura

Die Breite ist der Unterschied. Alura ist weniger ein Spezialwerkzeug als eine Suite, und ob das ein Vorteil ist, hängt davon ab, was Du brauchst.

Was ich besonders schätze:

Den Gewinnrechner. Er ist in der kostenlosen Stufe enthalten und beantwortet die Frage, die die meisten Etsy-Shops nicht beantworten können: Was bleibt von diesem Verkauf tatsächlich übrig?

Die A/B-Tests. Sie machen aus Bauchentscheidungen messbare Entscheidungen.

Die Recherchedatenbanken. Systematisch filtern statt durch Suchergebnisse klicken. Vor allem die Kombination aus guten Verkaufszahlen und jungem Listing-Alter ist eine Abfrage, die von Hand nicht machbar ist.

Und die kostenlose Stufe, die mit fünf täglichen Suchen je Werkzeug, der Optimierung von zehn Listings und der Browser-Erweiterung ernsthaft brauchbar ist.

Was Du mitbringen solltest: die Bereitschaft, die Daten einzuordnen. Sie zeigen Dir, was verkauft wird, nicht, ob Du es herstellen kannst, ob es zu Deinem Shop passt und ob Du damit eine Marge erzielst. Diese drei Fragen beantwortest Du selbst, und sie entscheiden.

Mein Vorschlag: Fang mit der kostenlosen Stufe an und rechne als Erstes Deine zehn meistverkauften Produkte durch den Gewinnrechner. Was dabei herauskommt, ist bei den meisten Shops die nützlichste Information des Jahres, und sie kostet nichts.

Häufige Fragen zu Alura

Was unterscheidet Alura von den reinen SEO-Werkzeugen? Die Breite. Alura bündelt Produktrecherche, Keyword-Werkzeuge, Listing-Optimierung, Gewinnrechner, Kundennachfassung, A/B-Tests und Pinterest-Funktionen in einer Oberfläche.

Was ist in der kostenlosen Stufe enthalten? Bis zu fünf tägliche Suchen je Werkzeug, die Optimierung von zehn Listings, ein eingeschränkter Zugang zu den Recherchedatenbanken, der Gewinnrechner und die Browser-Erweiterung.

Lohnt sich die Growth-Stufe? Sobald Du A/B-Tests fährst und die Analyse-Suite nutzt. Sie enthält die zehnfache Nutzung aller Werkzeuge, erweiterte Daten und Filter, vollen Zugang zu den Recherchedatenbanken und vier aktive A/B-Tests.

Kann ich mehrere Shops verbinden? Das ist in der Professional-Stufe enthalten, zusammen mit unbegrenzter Nutzung und dem Datenexport als CSV.

Wie genau ist der Gewinnrechner? Er rechnet mit den Werten, die Du eingibst. Die Genauigkeit hängt davon ab, ob Du Deine tatsächliche Gebührenquote kennst, nicht die theoretische aus der Gebührenordnung, sondern die aus Deiner eigenen Jahresauswertung.

Sind die Follow-up-Nachrichten unproblematisch? Sie müssen Etsys Richtlinien entsprechen, keine Bewertung gegen Gegenleistung, keine Werbung für Verkäufe außerhalb von Etsy. Und die datenschutzrechtliche Seite gehört vor dem Einsatz geklärt.

Brauche ich A/B-Tests? Sie sind nützlich, sobald ein Listing genug Aufrufe hat, um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern. Bei zwanzig Aufrufen pro Woche misst ein Test Zufall.

Ist die Oberfläche auf Deutsch? Sie ist englisch. Wer damit fremdelt, findet bei EHunt eine deutschsprachige Alternative.

Was ist die Preisdifferenz zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung? Alura gibt für die Jahreszahlung bis zu 50 Prozent Nachlass an. Der Unterschied ist also erheblich.

Der Satz, den ich mitgebe: Ein Werkzeug, das Du öffnest, ist besser als drei, die Du abonniert hast. Die ehrliche Frage vor jedem Abo lautet nicht „brauche ich das“, sondern „werde ich es benutzen“.

Und wenn Du nur eine Funktion nutzt: den Gewinnrechner. Er ist kostenlos und beantwortet die Frage, die die meisten Etsy-Shops nicht beantworten können.

Und wer sie kennt, trifft Preisentscheidungen auf Basis von Zahlen statt auf Basis eines Gefühls.

Häufige Fragen

Was kann Alura?

Alura bündelt mehrere Werkzeuge in einer Oberfläche: Produktrecherche über Datenbanken und eine Browser-Erweiterung, Keyword-Recherche, Listing-Optimierung, einen Gewinnrechner, Kundennachfassung per E-Mail, A/B-Tests und eine Analyse-Suite für den eigenen Shop.

Was kostet Alura?

Zum Zeitpunkt der Recherche bei jährlicher Zahlung: Free 0 US-Dollar, Basic 7,99 US-Dollar monatlich, Growth 14,99 US-Dollar monatlich und Professional 29,99 US-Dollar monatlich. Bei monatlicher Zahlung liegen die Beträge höher; Alura gibt für die Jahreszahlung bis zu 50 Prozent Nachlass an.

Was ist in der kostenlosen Stufe enthalten?

Bis zu fünf tägliche Suchen je Werkzeug, die Optimierung von zehn Listings, ein eingeschränkter Zugang zu den Recherchedatenbanken, der Gewinnrechner und die Browser-Erweiterung. Für den Einstieg reicht das gut aus.

Wozu dient der Gewinnrechner?

Er rechnet aus, was von einem Verkauf nach Etsy-Gebühren, Material und Versand übrig bleibt. Das ist die Zahl, die die meisten Shops nicht kennen, und die über die Tragfähigkeit eines Produkts entscheidet.

Was sind die Follow-up-Nachrichten?

Automatisierte Nachrichten an Käufer nach dem Kauf, etwa mit einer Dankesnachricht oder einer freundlichen Bitte um eine Bewertung. Achte darauf, dass solche Nachrichten Etsys Richtlinien entsprechen und den datenschutzrechtlichen Anforderungen genügen.

Für wen lohnt sich Alura?

Für Shops, die mehrere Werkzeuge in einer Oberfläche haben wollen statt drei Abos nebeneinander. Wer nur Keyword-Recherche braucht, ist mit einem spezialisierten Werkzeug ebenso gut bedient.

Offizielle Quellen

Alle Angaben in diesem Beitrag stützen sich auf die offizielle Etsy-Dokumentation. Etsy kann Regeln und Gebühren jederzeit ändern. Im Zweifel gilt immer die Originalquelle.

Fragen zu Deinem Etsy Shop?

Schreib mir kurz, wo Dein Shop steht. Ich schaue ihn mir an und sage Dir, wo die größten Hebel liegen.