Vertiefung

Etsy Shop-Namen finden: Verfügbarkeit, Marke und die Entscheidung dahinter

Wie Du einen Etsy Shop-Namen findest, der trägt: die technischen Regeln, ein Verfahren für Kandidaten, die Markenrecherche vor der Festlegung und was eine spätere Änderung wirklich kostet.

Von Oliver Wrase22 Min. LesezeitStand

Der Shop-Name ist die erste Entscheidung beim Eröffnen und die mit der längsten Wirkung. Er lässt sich später ändern, aber jede Änderung kostet Sichtbarkeit und Wiedererkennung.

Der Shop-Name ist das einzige Feld beim Eröffnen, das Du später nur unter Verlusten korrigierst. Alles andere, Fotos, Preise, Beschreibungen, sogar das Sortiment, kannst Du beliebig oft überarbeiten, ohne dass jemand es merkt. Der Name steht in Deiner Shop-Adresse, in jeder Bestellbestätigung, in jeder Bewertung und in jedem Link, den jemand irgendwo gesetzt hat.

Trotzdem wird er in den allermeisten Fällen in fünf Minuten entschieden. Das Formular fragt danach, man will weiterkommen, man tippt etwas ein, das gerade frei ist, und klickt weiter.

Ich habe genau das getan und es später bereut, nicht, weil der Name schlecht war, sondern weil er auf ein Produkt festgelegt war, das nach anderthalb Jahren nicht mehr das Hauptprodukt war. Dieser Beitrag beschreibt deshalb kein Namensfindungsspiel, sondern ein Verfahren: welche Regeln Etsy setzt, wie Du zu Kandidaten kommst, wie Du sie filterst, was Du prüfen musst, bevor Du Dich festlegst, und wann eine spätere Änderung trotzdem der richtige Zug ist.

Was Etsy technisch zulässt

Bevor Du Ideen sammelst, solltest Du den Rahmen kennen. Er ist enger, als die meisten erwarten.

Vier bis zwanzig Zeichen. Kürzer geht nicht, länger auch nicht. Zwanzig Zeichen klingen nach viel, sind es im Deutschen aber nicht: „Holzwerkstatt Nordlicht“ hat bereits 22 und passt nicht mehr.

Keine Leerzeichen. Der Name ist eine zusammenhängende Zeichenkette. Ob Du ihn optisch trennst, entscheidest Du über Großbuchstaben im Wortinneren, aus zwei Wörtern wird ein Wort mit zwei Großbuchstaben.

Keine Sonderzeichen und keine Satzzeichen. Kein Bindestrich, kein Unterstrich, kein Punkt, kein Ampersand. Erlaubt sind Buchstaben und Ziffern.

Der Name muss frei sein. Jeder Shop-Name auf Etsy existiert genau einmal. Belegte Namen werden im Formular sofort abgelehnt.

Keine Rechteverletzung. Etsy verweist in seiner Richtlinie zum Schutz geistigen Eigentums ausdrücklich darauf, dass Shop-Namen keine fremden Marken verletzen dürfen. Meldungen von Rechteinhabern geht Etsy nach, und die Folge kann bis zur Schließung des Shops reichen.

Keine anstößigen Begriffe. Etsy behält sich vor, Namen abzulehnen, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.

  • 4–20Zeichen darf ein Etsy Shop-Name lang sein
  • 0Leerzeichen und Sonderzeichen sind erlaubt
  • existiert jeder Shop-Name auf Etsy. Er ist einmalig

Diese Regeln sind kein Hindernis, sondern eine Vorauswahl. Wer sie kennt, verschwendet keine Stunde auf einen Namen, den das Formular ohnehin nicht annimmt.

Shop-Name, Shop-Titel und Marke sind drei verschiedene Dinge

Ein großer Teil der Verwirrung beim Namen entsteht daraus, dass drei Ebenen durcheinandergeraten.

Der Shop-Name ist die Kennung. Er steht in der Adresse Deines Shops und ist einmalig auf der Plattform. Er ist kurz, ohne Leerzeichen, und er ist das, was Etsy technisch verwaltet.

Der Shop-Titel ist eine zweite, freiere Zeile, die unter Deinem Shop-Namen erscheint. Dort dürfen Leerzeichen stehen, dort darf ein ganzer Satz stehen, und dort gehört hinein, was Du machst, „Personalisierte Holzschilder aus dem Allgäu“ zum Beispiel. Diese Zeile wertet Etsy zusätzlich aus, und sie erscheint auch außerhalb von Etsy in Suchergebnissen. Anders als der Shop-Name lässt sie sich jederzeit und folgenlos ändern.

Die Marke ist ein Rechtstitel. Sie entsteht durch Eintragung in ein Register oder, unter engen Voraussetzungen, durch Verkehrsgeltung. Mit dem Shop-Namen hat sie technisch nichts zu tun, rechtlich aber sehr wohl, weil eine fremde Marke Deinen Namen unzulässig machen kann.

Was Du daraus mitnimmst: Du musst nicht alle drei Aufgaben in den Shop-Namen pressen. Die Auffindbarkeit erledigt der Shop-Titel. Der Name muss vor allem merkbar, aussprechbar und dauerhaft sein.

Drei Typen von Namen und was sie später kosten

In der Praxis fallen fast alle Shop-Namen in eine von drei Gruppen. Jede hat einen Preis, der erst später sichtbar wird.

Der beschreibende Name. Er sagt, was Du verkaufst: Holzschild, Kerzen, Schmuck, Poster. Vorteil: Wer den Namen liest, weiß sofort Bescheid. Nachteil: Er ist eine Fessel. Sobald Du etwas anderes dazunimmst, wirkt der Shop unstimmig. Und beschreibende Begriffe sind markenrechtlich schwach: Du kannst sie kaum verteidigen, und andere dürfen sie weiter verwenden.

Der persönliche Name. Vorname, Nachname oder eine Kombination. Vorteil: fast immer frei, unverwechselbar, passt zu dem, was Etsy ausmacht: Menschen kaufen bei Menschen. Nachteil: Er ist schwer zu verkaufen, wenn Du den Shop einmal abgeben willst, und er sagt für sich genommen nichts über Dein Angebot.

Der Kunstname. Eine Wortneuschöpfung oder ein Wort, das mit dem Produkt nichts zu tun hat. Vorteil: markenrechtlich am stärksten, beliebig erweiterbar, oft noch frei. Nachteil: Er braucht Aufbau. Am Anfang sagt er niemandem etwas, und Du trägst die Last, ihm Bedeutung zu geben.

Wächst mit dem Shop

Namen, die in fünf Jahren noch passen.

  • Kunstnamen ohne Produktbezug
  • Persönliche Namen mit einem neutralen Zusatz
  • Begriffe aus dem Umfeld statt aus dem Produkt selbst

Wird zur Fessel

Namen, die das Sortiment festnageln.

  • Produktbegriffe im Namen
  • Materialangaben wie Holz, Ton oder Silber
  • Anlassbezüge wie Hochzeit oder Weihnachten

Was ich empfehle: ein Kunstname oder ein persönlicher Name, ergänzt um einen Shop-Titel, der die Beschreibung übernimmt. Diese Aufteilung gibt Dir beides, Auffindbarkeit heute und Bewegungsfreiheit morgen.

Warum ein Produktbegriff im Namen fast immer zu eng wird

Das ist der Fehler, den ich selbst gemacht habe, und er ist so verbreitet, dass er eine eigene Betrachtung verdient.

Am Anfang weißt Du nicht, was funktioniert. Du hast eine Vorstellung, ein paar Prototypen und einen Plan. Nach sechs Monaten hast Du Daten, und die Daten sagen fast nie genau das, was der Plan gesagt hat. Bei uns liefen nicht die Produkte, mit denen wir gestartet sind, sondern eine Nebenlinie, die wir eher aus Neugier eingestellt hatten.

Wenn Dein Shop dann „Holzschilderei“ heißt, hast Du zwei schlechte Optionen: das Erfolgreichere nicht auszubauen, weil es nicht zum Namen passt, oder es auszubauen und mit einem Namen zu leben, der nicht mehr stimmt.

Der Test dafür ist einfach. Nenne drei Produktgruppen, die Du Dir in zwei Jahren vorstellen könntest. Passt Dein Namenskandidat zu allen dreien, ist er breit genug. Passt er nur zur ersten, ist er zu eng.

Die Ausnahme: Wenn Du eine bewusst schmale Nische besetzt und dabei bleiben willst, ist ein beschreibender Name in Ordnung. Wer ausschließlich Hochzeitspapeterie macht und das auch in fünf Jahren tun will, darf das im Namen zeigen. Nur sollte diese Festlegung eine Entscheidung sein, keine Nebenwirkung.

Kürze schlägt Bedeutung

Zwanzig Zeichen sind die Obergrenze. Die gute Zone liegt deutlich darunter.

Ein Name mit acht bis zwölf Zeichen lässt sich in einem Zug lesen, ohne Nachdenken tippen und ohne Rückfrage weitersagen. Ab etwa sechzehn Zeichen beginnt das Problem: Der Name wird zur Zeichenkette, die man buchstabieren muss.

Warum das praktisch zählt: Dein Shop-Name steht in der Adresse. Er wird in Nachrichten weitergegeben, auf Verpackungsbeilagen gedruckt, im Gespräch genannt. Jedes zusätzliche Zeichen ist eine weitere Gelegenheit für einen Tippfehler.

Ein Gegenargument, das nicht trägt: „Ein längerer Name transportiert mehr.“ Das stimmt, aber der Shop-Titel transportiert es besser, weil er Leerzeichen und ganze Sätze zulässt. Der Shop-Name muss nichts erklären. Er muss nur wiedererkannt werden.

Praktische Prüfung: Schreibe Deinen Kandidaten auf einen Zettel, leg ihn zwei Stunden weg und schreib ihn dann aus dem Gedächtnis noch einmal auf. Wenn Du ihn falsch schreibst, tun es Deine Kunden auch.

Acht bis zwölf Zeichen

Vier bis zwanzig Zeichen lässt Etsy zu, die gute Zone liegt deutlich darunter. Ein Name mit acht bis zwölf Zeichen lässt sich in einem Zug lesen, ohne Nachdenken tippen und ohne Rückfrage weitersagen. Ab etwa sechzehn Zeichen wird er zur Zeichenkette, die man buchstabieren muss, und jedes weitere Zeichen ist eine zusätzliche Gelegenheit für einen Tippfehler.

Umlaute, Doppelbuchstaben und die Diktatprobe

Deutsche Namen bringen zwei technische Fallen mit.

Umlaute und das Eszett. Etsy nimmt sie in der Regel an, aber sie schaffen Ambiguität. Heißt es „Grün“ oder „Gruen“? Beim Diktieren am Telefon, beim Eintippen auf einer nicht deutschen Tastatur und beim Suchen innerhalb von Etsy führt das zu Fehlgriffen. Wer einen Umlaut im Namen haben will, sollte damit rechnen, den Namen regelmäßig erklären zu müssen.

Doppelbuchstaben an Wortgrenzen. Wenn zwei Wörter zusammengeschrieben werden und dabei drei gleiche Buchstaben aufeinandertreffen, wird der Name unlesbar. „Holzzzeug“ ist ein erfundenes Beispiel, aber die Konstellation kommt häufiger vor, als man denkt.

Die Diktatprobe. Sag Deinen Kandidaten einer Person, die ihn noch nie gehört hat, und lass sie ihn aufschreiben. Wenn zwei von drei Personen ihn richtig schreiben, ist der Name in Ordnung. Wenn keine ihn richtig schreibt, ist es kein Namensproblem des Publikums, sondern ein Namensproblem des Namens.

Die Umgekehrtprobe. Zeige den geschriebenen Namen und lass ihn vorlesen. Wenn drei Personen drei verschiedene Betonungen wählen, wirst Du nie eine mündliche Weiterempfehlung bekommen, die ankommt.

Wie Du auf Kandidaten kommst, statt auf einen Einfall zu warten

Namensfindung als Geistesblitz funktioniert selten. Als Verfahren funktioniert sie fast immer.

Schritt eins: Wortfelder sammeln. Schreib drei Listen. Erstens: Wörter aus Deinem Handwerk, Werkzeuge, Materialien, Arbeitsschritte, Fachbegriffe. Zweitens: Wörter aus dem Umfeld, in dem Dein Produkt landet, Küche, Garten, Kinderzimmer, Fest, Reise. Drittens: Wörter aus Deiner eigenen Geschichte, Orte, Dialektausdrücke, Namen aus der Familie, die Straße, in der die Werkstatt steht.

Schritt zwei: kombinieren. Nimm ein Wort aus einer Liste und häng ein Wort aus einer anderen an. Zwanzig Kombinationen in zehn Minuten sind ein realistisches Tempo. Die meisten sind Unsinn, und das ist in Ordnung, Du suchst nicht den besten Vorschlag, sondern genug Material.

Schritt drei: verfremden. Kürze Wörter ab, tausche Vokale, dreh Silben um, häng eine Endung an. Aus Zusammensetzungen entstehen so Kunstwörter, die klingen wie ein Wort, aber keines sind. Genau diese sind markenrechtlich am robustesten.

Schritt vier: liegen lassen. Schreib die Liste am Abend, sieh sie am nächsten Morgen wieder an. Was Dir dann noch gefällt, hat die erste ernsthafte Prüfung bestanden. Was Dir peinlich ist, streichst Du ohne Diskussion.

  1. Wortfelder sammeln Drei Listen: Handwerk, Umfeld des Produkts, eigene Geschichte. Mengenziel, kein Qualitätsziel.
  2. Kombinieren Wörter aus verschiedenen Listen zusammensetzen, zwanzig Kombinationen sind ein realistischer erster Durchgang.
  3. Verfremden Silben kürzen, Vokale tauschen, Endungen anhängen. So entstehen Kunstwörter, die markenrechtlich tragfähiger sind.
  4. Über Nacht liegen lassen Am nächsten Morgen streichst Du die Hälfte ohne Diskussion. Was übrig bleibt, geht in die Prüfung.

Sieben Filter für die Vorauswahl

Aus zwanzig Kandidaten werden mit sieben Fragen drei. Geh die Liste einmal von oben nach unten durch und streiche gnadenlos.

Erstens: Passt er in vier bis zwanzig Zeichen? Wenn nicht, raus oder kürzen.

Zweitens: Enthält er ein Produkt, ein Material oder einen Anlass? Wenn ja, stell die Frage nach den drei Produktgruppen aus dem Abschnitt oben.

Drittens: Ist er ohne Nachfrage zu tippen? Umlaute, unklare Doppelbuchstaben, Zahlen, jedes davon ist ein Abzug.

Viertens: Klingt er nach Dir? Ein Name, den Du in einem Gespräch nicht ohne Räuspern nennen würdest, wird Dich zwei Jahre lang stören.

Fünftens: Klingt er nicht wie ein bestehender bekannter Name? Ähnlichkeit ist kein Kompliment, sondern ein Risiko.

Sechstens: Funktioniert er auf Englisch? Wenn Du international verkaufen willst, prüfe, ob das Wort in anderen Sprachen eine unerwünschte Nebenbedeutung hat. Eine Suche im Netz nach dem reinen Wort reicht dafür meistens.

Siebtens: Kannst Du ihn in fünf Jahren noch ertragen? Wortspiele altern schneller als alles andere. Was heute originell klingt, klingt in drei Jahren angestrengt.

Übersicht der sieben Filter für die Vorauswahl eines Etsy Shop-Namens: Länge, Enge, Tippbarkeit, Klang, Ähnlichkeit, Fremdsprache und Haltbarkeit

Aus zwanzig Kandidaten werden mit sieben Fragen drei, erst danach lohnen Verfügbarkeitsprüfung und Markenrecherche.

Die Verfügbarkeitsprüfung bei Etsy

Erst wenn drei Kandidaten übrig sind, lohnt die technische Prüfung.

Im Einrichtungsformular. Etsy prüft die Verfügbarkeit direkt beim Eintippen und meldet sofort, wenn ein Name bereits vergeben ist. Das ist die verbindliche Auskunft.

Vorab im Browser. Du kannst die Adresse eines Shops direkt aufrufen. Führt der Aufruf zu einer Fehlermeldung, ist der Name auf Etsy zumindest nicht als aktiver Shop belegt. Das ersetzt die Prüfung im Formular nicht, spart aber Zeit, solange Du noch sammelst.

Achtung bei Groß- und Kleinschreibung. Etsy behandelt Namen unabhängig von der Schreibweise als identisch. Ein Name in Großbuchstaben und derselbe Name in Kleinbuchstaben gelten als ein und derselbe, Du kannst einen belegten Namen also nicht durch eine andere Schreibweise umgehen.

Achtung bei minimalen Abwandlungen. Ein Name, der sich von einem bestehenden Shop nur durch einen angehängten Buchstaben oder eine Ziffer unterscheidet, ist technisch möglich und praktisch eine schlechte Idee. Du erbst die Verwechslungen und gibst jede Suchanfrage an den anderen Shop ab.

Markenrecherche: kostenlos und vor der Entscheidung

Das ist der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird und am teuersten werden kann.

Ein Shop-Name, der eine eingetragene Marke verletzt, ist kein Etsy-Problem, sondern ein Rechtsproblem. Es kann eine Abmahnung nach sich ziehen, und die kommt typischerweise nicht am Tag der Eröffnung, sondern dann, wenn der Shop sichtbar geworden ist. Also zu dem Zeitpunkt, an dem eine Umbenennung am meisten kostet.

Was Du selbst prüfen kannst:

Das Register des Deutschen Patent- und Markenamts. Die Recherche ist öffentlich und kostenlos. Suche nach Deinem Wortlaut und nach naheliegenden Schreibvarianten.

Das Register des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum. Unionsmarken wirken auch in Deutschland, deshalb reicht die nationale Recherche allein nicht.

Eine einfache Suche im Netz. Wenn ein Unternehmen den Namen bereits geschäftlich nutzt, ohne ihn eingetragen zu haben, kann es trotzdem Rechte haben.

Was Du daraus lesen kannst und was nicht. Ein Treffer bedeutet nicht automatisch, dass Dein Name unzulässig ist. Es kommt auf die Waren- und Dienstleistungsklassen an, auf Ähnlichkeit und auf Verwechslungsgefahr. Kein Treffer bedeutet auch nicht automatisch, dass Du sicher bist. Die Recherche ist ein Filter, keine Freigabe.

Wo die Grenze verläuft: Das hier ist eine Anleitung zum Vorfeld, keine Rechtsberatung. Wenn Dein Kandidat einem bestehenden Zeichen ähnelt oder wenn Du vorhast, den Namen selbst schützen zu lassen, gehört die Beurteilung in anwaltliche Hände. Dieselbe Empfehlung gilt für alles, was ich im Beitrag zu den rechtlichen Pflichten beschreibe.

Die Recherche kostet nichts, die Abmahnung schon

Die Register von DPMA und EUIPO sind öffentlich und kostenlos zugänglich. Eine halbe Stunde vor der Festlegung ist die günstigste halbe Stunde des ganzen Projekts. Ob ein gefundenes Zeichen Deinem Namen tatsächlich entgegensteht, beurteilt eine anwaltliche Prüfung. Die Recherche ersetzt sie nicht, sie entscheidet nur, ob Du sie brauchst.

Der Umfeldcheck: Domain, Instagram, Pinterest

Etsy ist selten der einzige Ort, an dem Dein Name auftaucht. Prüfe deshalb, ob er auch außerhalb zu haben ist.

Die Domain. Selbst wenn Du keinen eigenen Shop planst, ist eine Domain nützlich: für die E-Mail-Adresse, für eine einzelne Seite mit Impressum und Kontakt, als Reserve. Sie kostet im Jahr weniger als eine Handvoll Listings.

Die Namen in den sozialen Netzwerken. Instagram und Pinterest sind für Etsy-Shops die naheliegenden Kanäle. Wenn Dein Name dort schon belegt ist, wirst Du dauerhaft mit Zusätzen arbeiten müssen, und Zusätze schwächen die Wiedererkennung.

Die einfache Netzsuche. Gib Deinen Kandidaten in Anführungszeichen in eine Suchmaschine ein. Was Du dabei findest, sagt Dir, mit welchem Umfeld Dein Name künftig verwechselt wird.

Wie viel Gewicht Du dem gibst: Der Etsy-Name hat Vorrang. Wenn alles andere belegt ist, der Etsy-Name aber der richtige, dann nimm ihn und arbeite außerhalb mit einer Variante. Umgekehrt einen schlechteren Etsy-Namen zu wählen, nur weil ein Nutzername auf einer Plattform frei ist, wäre die falsche Reihenfolge.

Was der Name für die Auffindbarkeit tut, und was nicht

Hier hält sich ein Missverständnis hartnäckig: Der Shop-Name sei ein SEO-Hebel.

Innerhalb von Etsy entscheidet über die Platzierung eines Artikels vor allem das Listing selbst, Titel, Tags, Attribute, Kategorie, dazu die Signale aus der Nutzung. Wie das zusammenspielt, beschreibe ich im Überblick zu Etsy SEO und in der Anleitung zu den Tags. Der Shop-Name spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Ein Keyword im Shop-Namen macht aus einem schwachen Listing kein starkes.

Außerhalb von Etsy sieht es etwas anders aus. Suchmaschinen werten die Shop-Seite als eigene Seite aus, und dort zählen Shop-Name, Shop-Titel und Infobox mit. Genau deshalb ist der Shop-Titel der bessere Ort für beschreibende Begriffe: Er wirkt an derselben Stelle, ohne den Namen festzunageln.

Der Effekt, der wirklich zählt, ist ein anderer: Menschen suchen nach Shop-Namen, wenn sie schon einmal gekauft haben. Ein merkbarer Name bringt Dir Direktsuchen. Ein Name, den niemand behält, bringt Dir keine.

Der Name ist kein SEO-Hebel

Innerhalb von Etsy entscheidet über die Platzierung vor allem das Listing selbst, Titel, Tags, Attribute, Kategorie. Ein Suchbegriff im Shop-Namen macht aus einem schwachen Listing kein starkes. Beschreibende Begriffe gehören deshalb in den Shop-Titel: Er wirkt an derselben Stelle und lässt sich jederzeit folgenlos ändern.

Wenn der Wunschname belegt ist

Das passiert häufiger als nicht, und die Reaktion darauf entscheidet über die Qualität des Ergebnisses.

Was nicht hilft: einen Buchstaben anhängen, eine Ziffer dranhängen, „shop“ oder „studio“ ergänzen, nur um den Namen doch noch zu bekommen. Du bekommst dann einen Namen, der dauerhaft wie die schwächere Version eines anderen wirkt.

Was hilft: einen Schritt zurückgehen. Der belegte Name gefiel Dir aus einem Grund: Klang, Bedeutung, Länge. Nimm diesen Grund und such neu danach, statt am Wort selbst zu kleben.

Ein brauchbarer Zusatz ist einer, der eine eigene Bedeutung trägt: ein Ortsbezug, ein Handwerksbegriff, ein Wort aus Deiner eigenen Geschichte. „Werk“, „Atelier“ oder ein Regionalname stehen für etwas. Eine angehängte Ziffer steht für nichts.

Wenn gar nichts passt, lass die Liste zwei Tage liegen und mach den Sammelschritt noch einmal. Der zweite Durchgang ist fast immer besser als der erste, weil Du inzwischen weißt, wonach Du suchst.

Die Namensänderung: möglich, aber nicht folgenlos

Etsy erlaubt Änderungen am Shop-Namen. Nach der Etsy-Hilfe geht das eine begrenzte Zahl von Malen selbst; danach musst Du den Support einschalten. Technisch ist die Sache also lösbar.

Was Du trotzdem verlierst:

Deine Shop-Adresse ändert sich. Jeder Link, den jemand irgendwo gesetzt hat, zeigt danach ins Leere oder auf eine Weiterleitung, auf die Du keinen Einfluss hast.

Wiedererkennung bei Stammkunden. Wer in seinen Favoriten oder in einer alten Bestellbestätigung nach dem alten Namen sucht, findet Dich nicht mehr direkt.

Alles, was auf Verpackungen, Beilagen, Visitenkarten und Stempeln gedruckt ist, ist Makulatur.

Wann eine Änderung trotzdem richtig ist: wenn der Name rechtlich angreifbar ist, wenn er das Sortiment nachweislich behindert, oder wenn er beim Publikum regelmäßig zu Verwechslungen führt. In diesen drei Fällen wird der Schaden mit jedem Monat größer, nicht kleiner. Dann früh handeln.

Wann sie nicht richtig ist: weil Du Dich an ihm sattgesehen hast. Das passiert bei jedem Namen nach ein paar Monaten und sagt nichts über seine Wirkung nach außen.

  • Die Shop-Adresse ändert sich, gesetzte Links zeigen ins Leere
  • Stammkunden finden Dich über den alten Namen nicht mehr direkt
  • Verpackungen, Beilagen, Visitenkarten und Stempel sind Makulatur
  • Etsy erlaubt nur eine begrenzte Zahl eigener Änderungen, danach entscheidet der Support
  • Was an Wiedererkennung aufgebaut war, beginnt von vorn

Der Zeitpunkt: vor dem ersten Verkauf entscheiden

Es gibt eine einfache Faustregel für den Aufwand, den ein Name verdient.

Vor dem ersten Verkauf kostet eine Änderung fast nichts. Es gibt keine Bewertungen, die auf den Namen verweisen, keine Stammkunden, keine Links. Wenn Du also unsicher bist und schon eröffnen willst, ist es kein Drama.

Nach fünfzig Verkäufen kostet eine Änderung Wiedererkennung. Nach fünfhundert kostet sie einen spürbaren Teil dessen, was Du aufgebaut hast.

Der praktische Schluss daraus: Investiere die gründliche Prüfung, Register, Umfeld, Diktatprobe, vor der Eröffnung. Sie dauert einen Nachmittag. Und triff die endgültige Entscheidung, bevor Dein erstes Listing online geht, nicht danach.

Namen, die ich nicht wählen würde

Eine kurze Negativliste, die aus Beobachtung stammt, nicht aus Prinzip.

Namen mit „Shop“, „Store“ oder „Onlineshop“ darin. Sie verbrauchen Zeichen und tragen keine Information. Dass es ein Shop ist, weiß der Besucher.

Namen mit Jahreszahlen. Sie altern sichtbar und legen Dich auf einen Gründungszeitpunkt fest, der niemanden interessiert.

Namen, die eine Herkunft behaupten, die nicht stimmt. Ein skandinavisch klingender Kunstname für eine Werkstatt im Ruhrgebiet ist kein Problem, solange Du keine falsche Herkunft behauptest. Sobald der Text daraus eine Geschichte macht, die nicht trägt, wird es eine.

Namen, die eine Qualität versprechen. „Premium“, „Luxus“, „Exklusiv“ im Namen erzeugen eine Erwartung, die das Produkt einlösen muss. Wer den Preis dazu nicht verlangt, wirkt unstimmig.

Namen aus zwei sehr ähnlichen Wörtern. Alliterationen und Reime lesen sich beim ersten Mal charmant und beim zwanzigsten Mal angestrengt.

Ein Ablauf für einen Nachmittag

Damit das nicht zu einem wochenlangen Grübeln wird, hier die Reihenfolge in kompakter Form.

  • Drei Wortfelder sammeln: Handwerk, Umfeld, eigene Geschichte
  • Zwanzig Kombinationen bilden, ohne zu bewerten
  • Über Nacht liegen lassen, am Morgen die Hälfte streichen
  • Sieben Filter anlegen: Länge, Enge, Tippbarkeit, Klang, Ähnlichkeit, Fremdsprache, Haltbarkeit
  • Drei Kandidaten der Diktatprobe unterziehen
  • DPMA und EUIPO auf Treffer prüfen, dazu eine einfache Netzsuche
  • Domain und Nutzernamen im Umfeld prüfen
  • Verfügbarkeit auf Etsy prüfen und festlegen

Wer das durchzieht, hat am Abend einen Namen, der die nächsten Jahre trägt, und keine offene Frage mehr, die ihn beim Weiterarbeiten stört.

Was der Name über den Shop hinaus prägt

Zum Schluss ein Punkt, der beim Ausfüllen des Formulars nicht auffällt: Der Name setzt einen Ton, und der Ton zieht sich durch alles Weitere.

Ein sachlicher Name führt fast automatisch zu sachlichen Beschreibungen, nüchternen Fotos und einer knappen Ansprache. Ein verspielter Name verlangt nach einer anderen Bildsprache und einem anderen Tonfall. Beides funktioniert, aber Bruch dazwischen fällt auf.

Deshalb lohnt es sich, beim Kandidaten kurz weiterzudenken: Wie sähe das Logo aus? Wie klänge der erste Satz im Shop-Profil? Welche Farben passen? Wenn Dir dazu innerhalb einer Minute etwas einfällt, hast Du einen tragfähigen Namen. Wenn Dir nichts einfällt, ist er wahrscheinlich beliebig.

Und ein letzter Gedanke: Der beste Name der Welt verkauft nichts. Er senkt nur die Reibung an vielen kleinen Stellen, beim Weiterempfehlen, beim Wiederfinden, beim Vertrauen. Diese Reibung summiert sich über Jahre. Deshalb ist ein Nachmittag dafür gut investiert, und eine Woche des Grübelns nicht.

Würde ich nicht wählen

Namen, die aus Beobachtung heraus Ärger machen.

  • „Shop“, „Store“ oder „Onlineshop“ im Namen
  • Jahreszahlen, die sichtbar altern
  • Qualitätsversprechen wie Premium oder Exklusiv
  • Reime und Alliterationen aus zwei ähnlichen Wörtern

Trägt über Jahre

Namen, die Bewegungsfreiheit lassen.

  • Kunstwörter ohne Produktbezug
  • Persönliche Namen mit neutralem Zusatz
  • Ortsbezüge und Handwerksbegriffe als Zusatz
  • Acht bis zwölf Zeichen, ohne Umlaut

Die Kurzfassung

Vier bis zwanzig Zeichen, keine Leerzeichen, keine Sonderzeichen. Das ist der technische Rahmen, und er filtert die Hälfte aller Ideen schon vorab aus.

Trenne die Aufgaben: Der Shop-Name ist die Kennung und muss merkbar sein. Der Shop-Titel übernimmt die Beschreibung und lässt sich jederzeit ändern.

Kein Produkt, kein Material, kein Anlass im Namen, außer Du willst Dich bewusst festlegen. Sonst wird der Name zur Fessel, sobald das Sortiment wächst.

Markenrecherche vor der Festlegung. DPMA und EUIPO sind kostenlos. Die Recherche ist ein Filter, keine Freigabe. Bei Ähnlichkeiten gehört die Beurteilung in anwaltliche Hände.

Entscheide vor dem ersten Verkauf. Danach kostet jede Änderung Wiedererkennung, Links und alles, was schon gedruckt ist.

Mein Fazit zum Etsy Shop-Namen

Der Shop-Name verdient einen Nachmittag, keine Woche, aber diesen Nachmittag verdient er wirklich.

Was ich rückblickend anders machen würde: Ich habe damals einen Namen gewählt, der genau beschrieb, was wir zu diesem Zeitpunkt gemacht haben. Das war präzise und es war falsch, weil sich das Sortiment innerhalb von zwei Jahren verschoben hat. Ein Name, der eine Haltung transportiert statt eines Produkts, hätte diese Verschiebung mitgemacht.

Was ich für überbewertet halte: die Suche nach dem perfekten Namen. Es gibt ihn nicht. Es gibt tragfähige Namen und einengende Namen, und der Unterschied zwischen zwei tragfähigen Namen ist für den Erfolg des Shops bedeutungslos. Wer drei Wochen grübelt, hat drei Wochen nicht an Produkten und Listings gearbeitet, und die entscheiden über die Verkäufe, nicht der Name.

Was ich für unterbewertet halte: die halbe Stunde Markenrecherche. Sie ist der einzige Teil dieses Themas, an dem ein Fehler wirklich teuer wird. Alles andere ist Geschmack und Bequemlichkeit. Ein Zeichenkonflikt ist ein Rechtsstreit, und der kommt erfahrungsgemäß dann, wenn der Shop endlich läuft.

Der Name setzt den Ton

Ein sachlicher Name führt fast automatisch zu sachlichen Beschreibungen und nüchternen Fotos, ein verspielter verlangt eine andere Bildsprache. Wenn Dir innerhalb einer Minute einfällt, wie Logo, Farben und der erste Satz im Profil dazu aussähen, ist der Name tragfähig. Fällt Dir nichts ein, ist er wahrscheinlich beliebig.

Häufige Fragen zum Etsy Shop-Namen

Darf ich meinen eigenen Nachnamen als Shop-Namen verwenden? In aller Regel ja. Vorsicht ist nur geboten, wenn Dein Nachname zugleich eine bekannte Marke ist. Dann kann die Nutzung im geschäftlichen Verkehr eingeschränkt sein. In allen anderen Fällen ist ein Nachname eine solide und unverwechselbare Wahl.

Wie viele Shop-Namen kann ich vorab reservieren? Keinen. Etsy kennt keine Reservierung. Ein Name gehört Dir erst, wenn ein Shop damit angelegt ist. Wenn Du einen Favoriten hast und ernsthaft starten willst, ist das ein Argument, den Shop früher anzulegen, auch wenn er zunächst im Urlaubsmodus bleibt.

Ändert sich meine Shop-Adresse, wenn ich den Namen ändere? Ja. Die Adresse Deines Shops enthält den Namen. Nach einer Änderung führen alte Links nicht mehr zuverlässig zum Ziel. Das ist der Hauptgrund, warum die Entscheidung vor dem Aufbau von Reichweite fallen sollte.

Kann Etsy mir einen Namen nachträglich entziehen? Bei einer begründeten Meldung wegen Markenrechtsverletzung kann Etsy eingreifen. Die Richtlinie zum Schutz geistigen Eigentums sieht ausdrücklich Maßnahmen bis hin zur Schließung des Shops vor. Das ist der praktische Grund, warum die Recherche vorab kein Formalismus ist.

Sollte der Shop-Name mit meinem Gewerbenamen übereinstimmen? Er muss es nicht. Im Impressum stehen ohnehin Dein bürgerlicher Name und Deine Anschrift beziehungsweise die Firmierung. Der Shop-Name ist die Geschäftsbezeichnung nach außen. Beides darf auseinanderfallen, solange die Pflichtangaben vollständig sind, Details dazu stehen im Beitrag zur Gewerbeanmeldung für den Shop.

Was ist besser: ein deutscher oder ein englischer Name? Das hängt davon ab, wen Du bedienst. Ein englischer Name ist international leichter, verliert aber im deutschen Markt an Persönlichkeit. Ein deutscher Name wirkt im Ausland fremd, was ein Vorteil sein kann, wenn Herkunft Teil Deines Angebots ist. Entscheidend ist nicht die Sprache, sondern ob der Name in beiden Kontexten aussprechbar bleibt.

Wirkt ein Name mit Keyword besser in der Etsy-Suche? Nicht in dem Maß, in dem es oft behauptet wird. Die Platzierung eines Artikels hängt vor allem am Listing. Wenn Du beschreibende Begriffe unterbringen willst, ist der Shop-Titel der richtige Ort, er wird ausgewertet und lässt sich folgenlos ändern.

Kann ich den Namen wechseln, wenn ich später eine Marke anmelde? Möglich ist es, aber die bessere Reihenfolge ist umgekehrt: erst recherchieren, dann festlegen, dann gegebenenfalls schützen lassen. Wer erst aufbaut und dann feststellt, dass der Name nicht schutzfähig oder schon belegt ist, steht vor genau der Umbenennung, die dieser Beitrag vermeiden helfen soll.

Häufige Fragen

Wie lang darf ein Etsy Shop-Name sein?

Etsy lässt vier bis zwanzig Zeichen zu. Leerzeichen und Sonderzeichen sind nicht erlaubt, der Name besteht ausschließlich aus Buchstaben und Ziffern. Umlaute solltest Du meiden, weil sie beim Diktieren und beim Tippen auf fremden Tastaturen zu Fehlern führen.

Kann ich meinen Etsy Shop-Namen später ändern?

Ja. Etsy erlaubt nach eigener Hilfe eine begrenzte Zahl von Änderungen, danach ist der Support zuständig. Möglich ist es also, aber jede Änderung wirft weg, was der alte Name an Wiedererkennung getragen hat: Links, Erwähnungen, Notizen von Stammkunden.

Muss ich meinen Shop-Namen als Marke anmelden?

Pflicht ist das nicht. Sinnvoll ist dagegen die umgekehrte Richtung: vor der Festlegung prüfen, ob der Name bereits als Marke geschützt ist. Eine Recherche in den Registern von DPMA und EUIPO ist kostenlos. Ob eine gefundene Marke Deinem Namen tatsächlich entgegensteht, beurteilt eine anwaltliche Prüfung.

Sollte mein Produkt im Shop-Namen vorkommen?

Nur wenn Du sicher bist, dass Du dieses Produkt in fünf Jahren noch verkaufst. Ein Name wie ein Produktbegriff engt das Sortiment ein und wirkt unglaubwürdig, sobald etwas anderes dazukommt. Für die Auffindbarkeit ist der Shop-Titel der bessere Ort, er lässt sich jederzeit ändern.

Wie prüfe ich, ob ein Shop-Name auf Etsy noch frei ist?

Etsy zeigt die Verfügbarkeit direkt im Einrichtungsformular an. Zusätzlich kannst Du die Adresse etsy.com/shop/Name im Browser aufrufen, kommt eine Fehlermeldung, ist der Name dort nicht vergeben. Beides ersetzt keine Markenrecherche, sondern beantwortet nur die Frage, ob der Name auf Etsy schon belegt ist.

Sind Zahlen im Shop-Namen ein Problem?

Erlaubt sind sie. Klug sind sie selten. Zahlen gehen mündlich verloren, weil unklar bleibt, ob sie als Ziffer oder als Wort geschrieben werden. Wer seinen Namen am Telefon oder auf einem Markt buchstabieren muss, merkt das sofort.

Kann ich denselben Namen für zwei Shops verwenden?

Nein. Jeder Shop-Name auf Etsy ist einmalig. Wenn Du einen zweiten Shop eröffnest, braucht er einen eigenen Namen, ein eigenes Konto und eine eigene E-Mail-Adresse.

Offizielle Quellen

Alle Angaben in diesem Beitrag stützen sich auf die offizielle Etsy-Dokumentation. Etsy kann Regeln und Gebühren jederzeit ändern. Im Zweifel gilt immer die Originalquelle.

Fragen zu Deinem Etsy Shop?

Schreib mir kurz, wo Dein Shop steht. Ich schaue ihn mir an und sage Dir, wo die größten Hebel liegen.